Schlagwortarchiv: Vortrag

Ausgabe 1-2019

Initiativkreis MG 2019

Nobelpreisträger, weltbekannte Musiker und Künstler sowie eine spektakuläre Wissenschaftsshow

Im Rah­men der tra­di­tio­nel­len Ver­an­stal­tungs­rei­he „Nobel­preis­trä­ger in Mön­chen­glad­bach“ begrüßt der Initia­tiv­kreis die schwe­di­sche Juris­tin und Direk­to­rin der Inter­na­tio­na­len Kam­pa­gne zur Abschaf­fung von Atom­waf­fen (ICAN), Bea­tri­ce Fihn. Das inter­na­tio­na­le Bünd­nis von Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen setzt sich für die Abschaf­fung aller Atom­waf­fen durch einen bin­den­den völ­ker­recht­li­chen Ver­trag – eine Atom­waf­fen­kon­ven­ti­on – ein. Die ICAN erhielt 2017 den Frie­dens­no­bel­preis für „ihre Arbeit, Auf­merk­sam­keit auf die kata­stro­pha­len huma­ni­tä­ren Kon­se­quen­zen von Atom­waf­fen zu len­ken und für ihre bahn­bre­chen­den Bemü­hun­gen, ein ver­trag­li­ches Ver­bot sol­cher Waf­fen zu errei­chen“. Die Ver­an­stal­tung mit Bea­tri­ce Fihn fin­det am Mitt­woch, 20. März 2019, um 20 Uhr im Audi­max der Hoch­schu­le Nie­der­rhein statt. Sie spricht zum The­ma „Moving for­ward to a nuclear-free Euro­pe”. Mode­ra­tor des Abends ist Ste­fan Schul­ze-Haus­mann. Der Jour­na­list mode­riert ver­schie­de­ne Sen­dun­gen im ZDF- und 3sat-Pro­gramm. Außer­dem initi­ier­te er den Deut­schen Nach­hal­tig­keits­preis.

Bea­tri­ce Fihn, Nobel­preis­trä­ge­rin und Direk­to­rin der Inter­na­tio­na­len Kam­pa­gne zur Abschaf­fung von Atom­waf­fen (ICAN)

Exzel­len­te Solis­ten und groß­ar­ti­ge Orches­ter­mu­si­ker bie­tet die Ver­an­stal­tungs­rei­he „Solis­ten und Orches­ter der Welt in Mön­chen­glad­bach“. Am Mon­tag, 29. April 2019, ist das Zuker­man Trio im Thea­ter Mön­chen­glad­bach zu Gast. Beginn ist um 20 Uhr. Der für sein unge­heu­res Talent als Vio­li­nist und Brat­schist welt­weit bekann­te Pin­chas Zuker­man grün­de­te 2013 zusam­men mit der Cel­lis­tin Aman­da For­syth und der Pia­nis­tin Ange­la Cheng das Zuker­man Trio. Ihre Auf­trit­te füh­ren das Ensem­ble quer durch die Welt. Zudem tre­ten sie regel­mä­ßig bei bedeu­ten­den Fes­ti­vals in Euro­pa und den USA auf. Aman­da For­syth gilt als eine der dyna­mischs­ten Cel­lis­ten Nord­ame­ri­kas. Ihre klang­li­che Viel­falt, ihre beach­tens­wer­te Tech­nik und ihre außer­ge­wöhn­li­che Musi­ka­li­tät begeis­tern sowohl Publi­kum als auch Pres­se. Ange­la Cheng ist bekannt für ihre bril­lan­te Tech­nik, ihr klang­li­che Schön­heit und her­aus­ra­gen­de Musi­ka­li­tät. Die Pia­nis­tin wur­de bereits mit zahl­rei­chen inter­na­tio­na­len Aus­zeich­nun­gen geehrt.

Pin­chas Zuker­man grün­de­te 2013 zusam­men mit der Cel­lis­tin Aman­da For­syth und der Pia­nis­tin Ange­la Cheng das Zuker­man Trio

Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen sich 2019 erneut auf eine beson­de­re Wis­sens­show freu­en: Die „Phy­si­kan­ten & Co.“ kom­men nach Mön­chen­glad­bach. Wenn sie die Büh­ne betre­ten, wird Phy­sik so wit­zig wie eine Come­dy-Show, gla­mou­rös wie ein Abend im Varie­té oder packend wie ein Fuß­bal­lend­spiel: Sta­bi­le 200-Liter-Fäs­ser fal­ten sich mit gewal­ti­gem Knall zusam­men oder ein Laser­strahl macht plötz­lich Musik und wird zur Bass­gi­tar­re. Aus­pro­bie­ren, Erle­ben, Ver­ste­hen – bei den „Phy­si­kan­ten“ steht die Freu­de am Expe­ri­men­tie­ren im Vor­der­grund. Die Kin­der sind kei­ne pas­si­ven Zuschau­er, son­dern akti­ve Teil­neh­mer, die mit­ma­chen, mit­den­ken und mit­ex­pe­ri­men­tie­ren. Die Show weckt Spaß an Natur­wis­sen­schaft und Tech­nik und för­dert die Lust und Neu­gier, mehr über unse­re Welt zu erfah­ren. Die Phy­si­kan­ten tre­ten am Frei­tag, 24. Mai 2019, um 9 und 11 Uhr, in der Kai­ser-Fried­rich-Hal­le auf. Die Schu­len erhal­ten Anmel­de­un­ter­la­gen für die Shows.

Die Phy­si­kan­ten & Co.

Am Diens­tag, 18. Juni 2019, 20 Uhr, hält der Künst­ler und ehe­ma­li­ge Rek­tor der Kunst­aka­de­mie Düs­sel­dorf, Tony Cragg, einen Vor­trag. Er ist Gast der Rei­he Pio­nie­re der Welt in Mön­chen­glad­bach. Der aus Liver­pool stam­men­de Cragg wur­de für sein künst­le­ri­sches Schaf­fen viel­fach inter­na­tio­nal aus­ge­zeich­net und ist Ehren­bür­ger der Stadt Wup­per­tal und Ehren­mit­glied der Kunst­aka­de­mie Düs­sel­dorf. Einem brei­ten Publi­kum bekannt ist er vor allem für sei­ne Plas­ti­ken, die er aus ver­schie­de­nen Mate­ria­li­en fer­tigt. Auf Ein­la­dung des Initia­tiv­krei­ses erzählt er von sei­nem Wir­ken und sei­nen Wer­ken. Ort ist die Kai­ser-Fried­rich-Hal­le. Durch den Abend führt der Fern­seh­mo­de­ra­tor Max Moor. Bekannt ist er vor allem durch die ARD-Kul­tur­sen­dung „ttt – titel, the­sen, tem­pe­ra­men­te“.

 

 

Ausgabe 08-2018

Meet & Greet

Freikarten für  Meet & Greet mit David Coulthard gewinnen

Als per­fek­te Ein­stim­mung auf den Abend am 19. Sep­tem­ber hat sich der Initia­tiv­kreis Mön­chen­glad­bach etwas ganz Beson­de­res für alle Motor­sport-Fans ein­fal­len las­sen: Am 23. August kön­nen 20 Inter­es­sier­te bei einem für sie kos­ten­lo­sen Kart-Ren­nen ihre Fahr­fä­hig­kei­ten tes­ten. Der Sie­ger erhält nicht nur zwei Frei­ti­ckets für die Abend­ver­an­stal­tung am 19. Sep­tem­ber mit David Coult­hard, son­dern wird den ehe­ma­li­gen For­mel-1-Star auch per­sön­lich tref­fen. Die Teil­neh­mer, die den zwei­ten und drit­ten Platz errei­chen, erhal­ten jeweils zwei Frei­ti­ckets für die Abend­ver­an­stal­tung mit David Coult­hard.

Wer sich um einen Start­platz bewer­ben möch­te, hat dazu noch bis zum 10. August Gele­gen­heit. Dann endet die Bewer­bungs­frist. 20 Start­plät­ze wer­den ver­ge­ben – das Los ent­schei­det. Das Pre­mi­um-Ren­nen mit luxu­riö­sen RX-F1 Karts fin­det auf der Indoor-Kart-Bahn in Kaarst statt. Die kom­plet­te Aus­rüs­tung wird für das Ren­nen kos­ten­frei gestellt. Das Ren­nen wird mode­riert – wie die gro­ßen For­mel-1-Wett­be­wer­be auch. Gän­se­haut-Fee­ling ist also garan­tiert.

Was: Pre­mi­um-Kart-Ren­nen: 23. August 2018, 18 bis 19.30 Uhr

Wo:  S Speed­world Indoor-Kar­ting GmbH im Gewer­be­ge­biet Kaars­ter Kreuz,
Fried­rich-Krupp-Str. 10, 41564 Kaarst

Die Teil­neh­mer soll­ten um 17.30 Uhr vor Ort sein. Teil­nah­me­be­rech­tigt sind alle ab 16 Jah­ren, unter 18-jäh­ri­ge dür­fen nur in Beglei­tung eines Erzie­hungs­be­rech­tig­ten teil­neh­men. Bewer­bun­gen per Mail bit­te aus­schließ­lich an: Jacqueline.bourgeois@mgmg.de

David Coulthard

Der ehe­ma­li­ge For­mel-1-Pilot David Coult­hard kommt auf Ein­la­dung des Initia­tiv­kreis Mön­chen­glad­bach am 19. Sep­tem­ber 2018 in die Red Box im Nord­park und trägt aus sei­nem beweg­ten Leben vor. Voll­gas hieß es für den berühm­ten Bri­ten wäh­rend ins­ge­samt 246 Grand-Prix-Ren­nen, die er zwi­schen 1994 und 2008 für die Renn­stäl­le Wil­liams, McLa­ren und Red Bull fuhr. 13 Ren­nen hat er gewon­nen. Er wur­de ins­ge­samt vier­mal Drit­ter in der WM-Gesamt­wer­tung. Ganz knapp hin­ter Micha­el Schu­ma­cher konn­te er in der Sai­son 2001 mit dem Vize­welt­meis­ter­ti­tel sei­nen größ­ten Erfolg fei­ern.

Nach sei­ner Kar­rie­re als For­mel-1-Fah­rer bau­te sich David Coult­hard eine neue beruf­li­che Exis­tenz als For­mel-1-Exper­te, Co-Kom­men­ta­tor und Bot­schaf­ter für Red Bull sowie für die Stif­tung für Rücken­marks­for­schung Wings for Life auf.

Der Abend des 19. Sep­tem­ber in Mön­chen­glad­bach steht unter dem Titel „Die David Coult­hard Sto­ry“. Mode­ra­tor der Ver­an­stal­tung ist Mark Gal­lag­her, lang­jäh­ri­ger Motor­sport-Exper­te, Ex-Mana­ger im For­mel-1-Team von Eddie Jor­dan und Co-Kom­men­ta­tor bei den For­mel-1-Über­tra­gun­gen von BBC 5 Live.

Mark Gal­lag­her

 Am 19. Sep­tem­ber (20 Uhr), Red Box, Am Nord­park 299, 41069 Mön­chen­glad­bach
(In eng­li­scher Spra­che, wird simul­tan ins Deut­sche über­setzt).

Tickets: 20, 30, 40 Euro. Alle Tickets online hier oder  Tel. 0180 60 50 400, und an allen bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len. Prei­se jeweils zuzüg­lich Vor­ver­kaufs­ge­büh­ren.

Ausgabe 07-2018

David Coulthard

Formel-1-Legende in MG

 

Boxenstopp in der Red Box

Der For­mel-1-Vize-Welt­meis­ter 2001, David Coult­hard, kommt auf Ein­la­dung des Initia­tiv­kreis Mön­chen­glad­bach in den Nord­park und trägt aus sei­nem beweg­ten Leben vor. Voll­gas hieß es für den berühm­ten Bri­ten wäh­rend ins­ge­samt 246 Grand-Prix-Ren­nen, die er zwi­schen 1994 und 2008 für die Renn­stäl­le Wil­liams, McLa­ren und Red Bull fuhr. 13 Ren­nen hat er davon gewon­nen.

Mit 37 Jah­ren been­de­te David Coult­hard sei­ne Kar­rie­re als For­mel-1-Fah­rer und bau­te sich eine neue beruf­li­che Exis­tenz als For­mel-1-Exper­te, Co-Kom­men­ta­tor und Bot­schaf­ter für Red Bull sowie für die Stif­tung für Rücken­marks­for­schung Wings for Life auf. Auch hat er ein Buch ver­öf­fent­licht: “The Win­ning For­mu­la: Lea­dership, Stra­te­gy and Moti­va­ti­on The F1 Way”. Der unbe­ding­te Wil­le, zu gewin­nen und der bei­na­he mör­de­ri­sche Ein­satz, der oft­mals nötig ist, um die­ses Ziel zu errei­chen, ist eines der gro­ßen The­men in Fir­m­ense­mi­na­ren und auf Kon­fe­ren­zen. Auch hier ist David Coult­hard ein gern gese­he­ner Gast. „Ich bekom­me immer wie­der Ein­la­dun­gen, um dar­über zu spre­chen, wie Teams in der For­mel 1 arbei­ten”, sagt der 47-jäh­ri­ge. “Und je mehr Vor­trä­ge ich hal­te, des­to mehr ist mir bewusst, dass sich Men­schen aus unter­schied­li­chen Bran­chen immer wie­der auf das Sport-Busi­ness bezie­hen“, sagt er in einem Inter­view mit dem Inter­net-Por­tal motorsport.com.

Nun erzählt er also am 19. Sep­tem­ber in Mön­chen­glad­bach, war­um die For­mel 1 für ihn, sei­ne Kon­kur­ren­ten und ein Mil­li­ar­den-Publi­kum welt­weit pure Fas­zi­na­ti­on ist. Unter dem Titel „Die David-Coult­hard-Sto­ry“ unter­nimmt der ehe­ma­li­ge For­mel-1-Fah­rer für sein Publi­kum einen Par­force­ritt durch das Uni­ver­sum der Höchst­ge­schwin­dig­kei­ten, spricht über die Lust zu fah­ren und die Freu­de dar­an, ganz oben auf dem Podest zu ste­hen, aber auch über den Ein­satz und die Anstren­gung, die der Beruf for­dert.

Mark Gal­lag­her

Den Abend mode­riert Mark Gal­lag­her, lang­jäh­ri­ger Motor­sport-Exper­te, Ex-Mana­ger im For­mel-1-Team von Eddie Jor­dan und Co-Kom­men­ta­tor bei den For­mel-1-Über­tra­gun­gen von BBC 5 Live.

Am 19. Sep­tem­ber 2018, 20 Uhr (in eng­li­scher Spra­che, simul­tan ins Deut­sche über­setzt). In der Red Box, Am Nord­park 299, 41069 Mön­chen­glad­bach

 

Tickets: 20, 30, 40 Euro. Alle Tickets online hier oder tele­fo­nisch unter 0180 60 50 400, und an allen bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len. Prei­se jeweils zuzüg­lich Vor­ver­kaufs­ge­büh­ren.

Ausgabe 05-2018, Ausgabe 06-2018, GU 05-2018, Gu 06-2018

David Mayer de Rothschild

Abenteurer, Ökologe und Kämpfer

Der bri­ti­sche Aben­teu­rer, Öko­lo­ge und Kämp­fer gegen Umwelt­sün­den möch­te errei­chen, dass die Men­schen acht­sam und ganz bewusst mit sich selbst und der Natur umge­hen. Jüngs­te Zah­len bele­gen, dass es dafür höchs­te Zeit ist.

Zwi­schen 1950 und 2015 wur­den welt­weit rund 8,3 Mil­li­ar­den Ton­nen Plas­tik her­ge­stellt, die Hälf­te davon nach 2002. Das geht aus einem Arti­kel des Fach­blatts zur glo­ba­len Plas­tik­pro­duk­ti­on „Sci­ence Advan­ces“ her­vor. Die Pro­duk­ti­on wächst rasant, weil Plas­tik als viel­sei­ti­ges Mate­ri­al immer häu­fi­ger Ver­wen­dung fin­det. Das bio­lo­gisch kaum abbau­ba­re Plas­tik gelangt in gro­ßen Tei­len ins Meer. Dort wird es unzäh­li­gen Fischen, See­vö­geln und Schild­krö­ten zur Fal­le, zer­fällt unter dem Ein­fluss von Salz­was­ser und Son­nen­licht teils zu Mikro­plas­tik und gelangt in unse­re Nah­rungs­ket­te.

Der 39jährige David May­er de Roth­schild, Kopf der Expe­di­ti­ons­grup­pe „Adven­ture Eco­lo­gy“, ein Team, das auf die Sen­si­bi­li­sie­rung für den Kli­ma­wan­del auf­merk­sam machen will, rückt die­se Umwelt­ka­ta­stro­phe mit auf­se­hen­den Kam­pa­gnen in den Fokus der brei­ten Öffent­lich­keit. Dazu zählt sei­ne Expe­di­ti­on mit der „Plas­ti­ki“, einem ein aus 12.500 PET-Fla­schen kon­stru­ier­ten Segel­ka­ta­ma­ran. Voll­stän­dig von Spon­so­ren finan­ziert, das Mate­ri­al kom­plett recy­cel­bar, sticht die Plas­ti­ki im März 2010 in San Fran­cis­co in See und lan­det im Juni des Jah­res im aus­tra­li­schen Syd­ney Har­bour. Auf der etwa 15.000 Kilo­me­ter lan­gen Stre­cke segelt die Plas­ti­ki durch ein Ter­ri­to­ri­um aus Plas­tik, das als „Gre­at Paci­fic Gar­ba­ge Patch“, kurz „GPGP“, welt­weit trau­ri­ge Berühmt­heit erlangt hat.

Das The­ma sei­ner Prä­sen­ta­ti­on im Kunst­werk bringt die bei­den Anlie­gen von David May­er de Roth­schild auf den Punkt: Der bri­ti­sche Aben­teu­rer, Öko­lo­ge und Kämp­fer gegen Umwelt­sün­den möch­te errei­chen, dass die Men­schen acht­sam und ganz bewusst mit sich selbst und der Natur umge­hen. Jüngs­te Zah­len bele­gen, dass es dafür höchs­te Zeit ist.

Zwi­schen 1950 und 2015 wur­den welt­weit rund 8,3 Mil­li­ar­den Ton­nen Plas­tik her­ge­stellt, die Hälf­te davon nach 2002. Das geht aus einem Arti­kel des Fach­blatts zur glo­ba­len Plas­tik­pro­duk­ti­on „Sci­ence Advan­ces“ her­vor. Zum Ver­gleich: 8,3 Mil­li­ar­den Ton­nen, das ent­spricht etwa dem Gewicht von 1 Mil­li­ar­de Ele­fan­ten. Der größ­te Anteil die­ser Plas­tik­men­ge sei heu­te als Müll in der Umwelt zu fin­den. Bis zum Jahr 2050 wer­de sich die Men­ge an Plas­tik­müll ver­mut­lich auf etwa zwölf Mil­li­ar­den Ton­nen ver­grö­ßern. Die Pro­duk­ti­on wächst rasant, weil Plas­tik als viel­sei­ti­ges Mate­ri­al immer häu­fi­ger Ver­wen­dung fin­det. Das bio­lo­gisch kaum abbau­ba­re Plas­tik gelangt in gro­ßen Tei­len ins Meer. Dort wird es unzäh­li­gen Fischen, See­vö­geln und Schild­krö­ten zur Fal­le, zer­fällt unter dem Ein­fluss von Salz­was­ser und Son­nen­licht teils zu Mikro­plas­tik und gelangt in unse­re Nah­rungs­ket­te.

Der 39jährige David May­er de Roth­schild, Kopf der Expe­di­ti­ons­grup­pe „Adven­ture Eco­lo­gy“, ein Team, das auf die Sen­si­bi­li­sie­rung für den Kli­ma­wan­del auf­merk­sam machen will, rückt die­se Umwelt­ka­ta­stro­phe mit auf­se­hen­den Kam­pa­gnen in den Fokus der brei­ten Öffent­lich­keit. Dazu zählt sei­ne Expe­di­ti­on mit der „Plas­ti­ki“, einem ein aus 12.500 PET-Fla­schen kon­stru­ier­ten Segel­ka­ta­ma­ran. Voll­stän­dig von Spon­so­ren finan­ziert, das Mate­ri­al kom­plett recy­cel­bar, sticht die Plas­ti­ki im März 2010 in San Fran­cis­co in See und lan­det im Juni des Jah­res im aus­tra­li­schen Syd­ney Har­bour. Auf der etwa 15.000 Kilo­me­ter lan­gen Stre­cke segelt die Plas­ti­ki durch ein Ter­ri­to­ri­um aus Plas­tik, das als „Gre­at Paci­fic Gar­ba­ge Patch“, kurz „GPGP“, welt­weit trau­ri­ge Berühmt­heit erlangt hat. Die­ses Müll­are­al umfasst mitt­ler­wei­le eine Flä­che von 1,6 Mil­lio­nen Qua­drat­ki­lo­me­tern, das ent­spricht etwa drei­mal der Flä­che Frank­reichs.

Mode­riert wird der Abend von Ran­ga Yogeshwar, dem belieb­ten Wis­sen­schafts­jour­na­lis­ten, nicht zuletzt bekannt durch sei­ne WDR-Sen­dung „Quarks&Co.“ sowie „Die gro­ße Show der Natur­wun­der“ in der ARD. Sein Enga­ge­ment in der Wis­sens­ver­mitt­lung wur­de viel­fach aus­ge­zeich­net, so etwa mit der Ehren­dok­tor­wür­de der Uni­ver­si­tät Wup­per­tal, dem Bun­des­ver­dienst­kreuz der BRD oder dem deut­schen Fern­seh­preis und wei­te­ren Ehrun­gen.

Ran­ga Yogeshwar, Mode­ra­tor

Schirm­her­rin Ute Dall­mei­er, Geschäfts­füh­re­rin First-Rei­se­bü­ro-Mön­chen­glad­bach

Am 12. Juni 2018, 20 Uhr, im  Kunst­werk Wick­rath, Wick­rath­ber­ger Stra­ße 18B, 41189 Mön­chen­glad­bach. Mehr Infos hier!

Allgemein, Ausgabe 04-2018

Ben Feringa

Nobelpreis 2016 Chemie

Forschung zum Begreifen

2016 erhielt der Nie­der­län­der Pro­fes­sor Ben Ferin­ga gemein­sam mit dem Fran­zo­sen Jean-Pierre Sau­va­ge und dem gebür­ti­gen Bri­ten Fra­ser Stod­dart den Nobel­preis für Che­mie für „das Design und die Syn­the­se von mole­ku­la­ren Maschi­nen“. Die­se mole­ku­la­ren Maschi­nen – es sind die kleins­ten Maschi­nen der Welt – sol­len in der Zukunft etwa im Kör­per Medi­ka­men­te an den Ort brin­gen, an dem sie benö­tigt wer­den, oder gar Krebs­zel­len auf­spü­ren. „Die dies­jäh­ri­gen Preis­trä­ger haben extrem klei­ne Maschi­nen gebaut und sind in eine neue Dimen­si­on der Che­mie vor­ge­drun­gen“, hieß es von den Juro­ren. „Sie haben Mole­kü­le ent­wi­ckelt, deren Bewe­gun­gen man kon­trol­lie­ren kann und die eine Auf­ga­be erfül­len, wenn sie die dafür nöti­ge Ener­gie bekom­men.“ Zur Vita von Ben Ferin­ga geht es hier!

Ben Ferin­ga gilt unter Kol­le­gen als Red­ner, den man ger­ne auf einer Tagung erlebt, denn er setzt alles dar­an, For­schung leben­dig zu prä­sen­tie­ren, um sie sei­nen Zuhö­rern begreif­bar zu machen. Dafür schlüpft er auch schon ein­mal in die Rol­le des Ani­ma­teurs, der das schein­bar Unver­ständ­li­che im Rah­men eines popu­lä­ren Vor­trags für sein Publi­kum nach­voll­zieh­bar macht. Ste­fan Grim­me, Pro­fes­sor für Theo­re­ti­sche Che­mie an der Uni­ver­si­tät Bonn, war bei eini­gen sol­cher Vor­trä­ge von Ben Ferin­ga schon dabei. Er berich­tet, dass er sich für die Auf­trit­te des Nie­der­län­ders, den alle Kol­le­gen und Freun­de mit Ben anre­den, gera­de­zu begeis­tert. Der Nie­der­län­der mache nicht nur tol­le Wis­sen­schaft, son­dern auch eine ganz tol­le Show: „Feringas Cre­do ist: Sieh zu, dass die Leu­te Dei­ne For­schung auch begrei­fen!“ Und das sei für einen mole­ku­la­ren Maschi­nen­bau­er gar nicht so ein­fach, so Ste­fan Grim­me wei­ter.

Ben Ferin­ga unter­füt­tert sei­nen Vor­trag auch mit ani­mier­ten Fil­men. Am Abend des 25. April darf man sich also im Audi­max der Hoch­schu­le Nie­der­rhein,  Web­schul­stra­ße 41–43, 41065 Mön­chen­glad­bach auf den span­nen­den Vor­trag des Nobel­preis­trä­gers freu­en. Am Vor­mit­tag des­sel­ben Tages erläu­tert der Nobel­preis­trä­ger eine Stun­de lang ca. 500 Stu­den­ten der Hoch­schu­le Nie­der­rhein sowie Schü­lern der wei­ter­füh­ren­den Mön­chen­glad­ba­cher Schu­len, wie er und sein Team es geschafft haben, aus unbe­leb­ter Mate­rie syn­the­ti­sche Mole­kü­le zu pro­du­zie­ren, die sich auto­nom bewe­gen kön­nen. Das sei nicht weni­ger als „der Beginn einer neu­en indus­tri­el­len Revo­lu­ti­on des 21. Jahr­hun­derts, basie­rend auf mole­ku­la­ren Maschi­nen“, wie es die König­lich-Schwe­di­sche Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten im Okto­ber 2016 anläss­lich der Preis­ver­kün­dung for­mu­lier­te. Das Inter­es­se der Schu­len war rie­sig, inner­halb von 4 Tagen waren alle Plät­ze für den Vor­trag ver­ge­ben.

Peter Schlip­kö­ter – Geschäfts­füh­rer der Mar­ke­ting Gesell­schaft Mön­chen­glad­bach durf­te den For­scher bereits ken­nen­ler­nen.  „Bei mei­nem Tref­fen mit Ben Ferin­ga in Gro­nin­gen ging es uns dar­um dar­um, wie wir den Tag in Mön­chen­glad­bach struk­tu­rie­ren.  Dabei habe ich den Pro­fes­sor als einen fas­zi­nie­ren­den, extrem posi­ti­ven Men­schen ken­nen­ler­nen dür­fen. Er wird den Stu­den­ten und Schü­lern auf packen­de Wei­se die­sen kom­ple­xen Stoff nahe­brin­gen“, .ist Peter Schlip­kö­ter über­zeugt, der den Besuch des Che­mi­kers für den Initia­tiv­kreis Mön­chen­glad­bach orga­ni­siert.

Da passt der Schirm­herr the­ma­tisch genau – Pro­fes­ser Dr. med. Andre­as Lahm, Geschäfts­füh­rer der Kli­ni­ken Maria Hilf GmbH und Per­sön­li­ches Mit­glied im Initia­tiv­kreis Mön­chen­glad­bach hat die Schirm­herr­schaft für die­sen Vor­trag übenom­men.

Schirm­herr Prof. Lahm

Mode­riert wird die Abend­ver­an­stal­tung von n-tv-Chef­mo­de­ra­tor Chris­toph Teu­ner. Der Jour­na­list wur­de bereits für den Bam­bi-Publi­kums­preis nomi­niert. Neben den täg­li­chen Haupt­nach­rich­ten mode­riert Chris­toph Teu­ner für n-tv sämt­li­che Groß­ereig­nis­se.

Mode­ra­tour Chris­toph Teu­ner

 

Mehr Infos hier!  Die Ver­an­stal­tung ist bereits aus­ver­kauft.

GU 01-2018

Neoliberale Demokratie

Vortrag von Prof. Dr. Rainer Mausfeld

Wie­der lässt Prof. Maus­feld ver­schie­de­ne berühm­te Per­sön­lich­kei­ten zu Wort kom­men, die unter­mau­ern, dass die reprä­sen­ta­ti­ve Demo­kra­tie eine Schein­de­mo­kra­tie ist. Er beschreibt ver­schie­de­ne Herr­schafts­tech­ni­ken und wie es gelingt, Dul­dung und Lethar­gie zu erzeu­gen.

Der Neo­li­be­ra­lis­mus ist kein Wirt­schafts­mo­dell, son­dern geht weit dar­über hin­aus. Es geht um die Öko­no­mi­sie­rung aller wirt­schaft­li­chen, gesell­schaft­li­chen und sozia­len Berei­che. Um das zu gewähr­leis­ten wer­den ver­schie­de­ne Schwä­chen des Men­schen aus­ge­nutzt, die seit über 100 Jah­ren in der Psy­cho­lo­gie erforscht wur­den. Der Sozi­al­staat wird sys­te­ma­tisch zer­schla­gen, die Kluft zwi­schen Arm und Reich wächst. Demo­kra­ti­sche Sub­stanz wird in immer schnel­le­rem Tem­po zer­stört. Der neo­li­be­ra­le Extre­mis­mus erklärt sich zur alter­na­tiv­lo­sen ‚Mit­te‘ und ent­zieht sich einer Abwähl­bar­keit. Zugleich wird der Über­wa­chungs- und Repres­si­ons­staat mas­siv aus­ge­baut.

All dies voll­zieht sich in einer Wei­se, die für die Bevöl­ke­rung nahe­zu unsicht­bar ist. Die­se Ent­wick­lun­gen sind kei­ne unver­meid­ba­ren Fol­gen vor­geb­li­cher ‚Natur­ge­setz­lich­kei­ten‘ des ‚frei­en Mark­tes‘. Sie wur­den viel­mehr seit den Anfän­gen der neo­li­be­ra­len ‚Revo­lu­ti­on von oben‘ sys­te­ma­tisch her­bei­ge­führt und resul­tie­ren in dem größ­ten glo­ba­len Umver­tei­lungs­pro­jekt der Geschich­te. Nur wenn wir die Funk­ti­ons­wei­se neo­li­be­ra­ler Macht­or­ga­ni­sa­ti­on und Pro­pa­gan­da bes­ser ver­ste­hen, kön­nen wir wie­der Denk- und Hand­lungs­al­ter­na­ti­ven gewin­nen.

Am 17. Febru­ar 2018, 19 Uhr im Gym­na­si­um am Gero­wei­her, Bal­de­rich­str. 8, 41061 Mön­chen­glad­bach. Ein­tritt: 8 €

Ausgabe 10-2017

Gerhard Schröder

Bundeskanzler a.D.

Am 16. Okto­ber (20 Uhr) refe­riert der ein­zi­ge noch leben­de Alt­bun­des­kanz­ler Ger­hard Schrö­der auf Ein­la­dung des Initia­tiv­kreis Mön­chen­glad­bach in der Pio­nier-Rei­he des Unter­neh­mer­zu­sam­men­schlus­ses zu „Her­aus­for­de­run­gen und Per­spek­ti­ven für Euro­pa und Deutsch­land“ in der Kai­ser-Fried­rich-Hal­le.

Dun­ja Haya­li, Jour­na­lis­tin und Fern­seh­mo­de­ra­to­rin, mode­riert den Abend


Agen­da 2010“, Nein zum Irak­krieg, größ­te EU-Erwei­te­rung: Drei Kapi­tel aus den bei­den Amts­zei­ten Ger­hard Schrö­ders als sieb­ter Bun­des­kanz­ler der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land 1998 bis 2005, die als his­to­risch ver­bucht wer­den können.„Agenda 2010“: 2003 galt Deutsch­land als der kran­ke Mann Euro­pas. Mit mehr als fünf Mil­lio­nen Arbeits­lo­sen droh­te die Sta­bi­li­tät der sozia­len Siche­rungs­sys­te­me an die Gren­zen ihrer Finan­zier­bar­keit zu gelan­gen. Um das Land zukunfts­fä­hig zu gestal­ten, ent­warf die Regie­rung unter Ger­hard Schrö­der das markt­wirt­schaft­li­che Reform­werk „Agen­da 2010“. Hier­durch wur­den wich­ti­ge Refor­men ange­sto­ßen und umge­setzt. Das Reform­werk wur­de 2016 mit dem Lud­wig-Erhard-Preis aus­ge­zeich­net.

Nein zum Irak­krieg: Im Som­mer 2002 kün­dig­te Ger­hard Schrö­der an, dass sich Deutsch­land unter sei­ner Füh­rung nicht an einem Krieg gegen den Irak betei­li­gen wer­de. Er war von den Kriegs­be­grün­dun­gen, die von der US-Regie­rung vor­ge­bracht wur­den – so ver­mu­te­te man in den USA etwa Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fen im Irak – nicht über­zeugt.

EU-Erwei­te­rung: Nach dem Fall des Eiser­nen Vor­hangs 1989/1990 hat­ten die ost­eu­ro­päi­schen Staa­ten Frei­heit und Sou­ve­rä­ni­tät wie­der­ge­won­nen, waren aber noch nicht Mit­glied der Euro­päi­schen Uni­on. Die Bei­tritts­ver­hand­lun­gen, die im Jahr 1997 unter Dr. Hel­mut Kohl begon­nen hat­ten, war­te­ten noch auf einen Abschluss. Auf dem Kopen­ha­ge­ner EU-Gip­fel im Jahr 2002 konn­te mit deut­scher Unter­stüt­zung, vor allem der pol­ni­schen Anlie­gen, der Weg für den EU-Bei­tritt von acht ost­eu­ro­päi­schen Staa­ten sowie Zypern und Mal­ta zum 1. Mai 2004 frei­ge­macht wer­den.

Schirm­herr der Ver­an­stal­tung
Schim­herr des Abends ist Dr. Erich Brö­ker, Vor­stand der Jagen­berg AG.

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Ausgabe 05-2017, Ausgabe 06-2017

Der Überflieger

Dr. Bertrand Piccard

Initia­tor, Macher, Pio­nier: Der Schwei­zer Dr. Bert­rand Pic­card ist der ers­te Mensch über­haupt, der die Welt in einem Bal­lon und in einem Solar­flug­zeug umrun­de­te. Auf Ein­la­dung des Initia­tiv­kreis Mön­chen­glad­bach spricht er im Rah­men der Serie „Pio­nie­re der Welt“ über sei­ne Welt­re­kor­de.

2009 war er bereits beim Initia­tiv­kreis Mön­chen­glad­bach  zu Gast, damals ging es um die Erd­um­run­dung per Heiß­luft­bal­lon ohne Zwi­schen­lan­dung, die ihm als ers­ter Mensch geglückt war. Am 27. Juni  wird er sei­nem Publi­kum erzäh­len, wie es zum erneu­ten Welt­re­kord kam: der Erd­um­krei­sung mit dem von ihm und sei­nem Team selbst ent­wi­ckel­ten Solar­flug­zeug vom Typ Solar Impul­se.

Solar Impul­se ist dabei weit mehr als ein Flug­zeug­typ: Es ist ein Flug­zeug­pro­jekt, eine von Dr. Bert­rand Pic­card kon­zi­pier­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons­platt­form für neue tech­ni­sche, öko­lo­gi­sche und öko­no­mi­sche Wis­sen­schaf­ten. Für sei­nen erfolg­rei­chen Flug, für sei­ne jah­re­lan­ge Ent­wick­lungs­ar­beit und für sei­ne Inno­va­tio­nen wähl­ten ihn die Lese­rin­nen und Leser der Schwei­zer „Han­dels­zei­tung“ 2016 zum Unter­neh­mer des Jah­res.

Frank Kin­der­vat­ter, Vor­stands­vor­sit­zen­der NEW Ag

Schirm­herr des Abends ist Frank Kin­der­vat­ter, Vor­stand NEW AG und per­sön­li­ches Mit­glied im Initia­tiv­kreis Mön­chen­glad­bach.

27. Juni 2017, 20 Uhr, Kai­ser-Fried­rich-Hal­le
Hohen­zol­lern­stra­ße 15, 41061 Mön­chen­glad­bach.

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Ausgabe 04-2017, Ausgabe 05-2017

Konferenz der Friedensnobelpreisträgerinnen

Auf Ein­la­dung des Initia­tiv­kreis Mön­chen­glad­bach gibt sich am 15. Mai (20 Uhr) die Nobel Women’s Initia­ti­ve die Ehre. Die­se Initia­ti­ve besteht ins­ge­samt aus den sechs Frie­dens­no­bel­preis­trä­ge­rin­nen Jody Wil­liams (Vor­sit­zen­de), Shirin Eba­di, Mai­read Magui­re, Rigo­ber­ta Men­chú Tum, Ley­mah Gbo­wee und Tawak­kol Kar­man. Vier von ihnen berich­ten am Abend in der Kai­ser-Fried­rich-Hal­le von ihren viel­fäl­ti­gen Akti­vi­tä­ten. Sie zei­gen gesell­schaft­li­che Miss­stän­de auf, stel­len Erfol­ge ihrer Arbeit vor und legen dar, war­um sie so lei­den­schaft­lich für Frie­den, Gerech­tig­keit und Gleich­heit kämp­fen.

Die anschlie­ßen­de Dis­kus­si­ons­run­de mode­riert RTL-Chef-Aus­lands­kor­re­spon­den­tin Anto­nia Rados, die seit 30 Jah­ren als Kri­sen- und Kriegs­re­por­te­rin im Ein­satz ist. Schirm­herr für den Initia­tiv­kreis Mön­chen­glad­bach an die­sem Abend ist Dr. Burk­hard Schram­men, Dr. Schram­men Archi­tek­ten BDA GmbH & Co. KG – Stadt­pla­ner – Gene­ral­pla­ner. Dr. Burk­hard Schram­men ist per­sön­li­ches Mit­glied im Initia­tiv­kreis Mön­chen­glad­bach.

Kai­ser-Fried­rich-Hal­le
Hohen­zol­lern­stra­ße 15,
41061 Mön­chen­glad­bach.

 

Mehr Infos über die Nobel Women’s Initia­ti­ve hier!

Die­se Ver­an­stal­tung wird simul­tan ins Eng­li­sche und ins Deut­sche über­setzt. Tickets: 20 Euro, 25 Euro. Tickets gibt es hier oder  unter  Tel. 0180 60 50 400, und an allen bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len. Prei­se jeweils zuzüg­lich Vor­ver­kaufs­ge­büh­ren.

Ausgabe 04-2017

Die Tour ist alles

Pioniere der Welt in MG mit Ex-Radrennfahrer Jens Voigt

Im Rah­men die­ser Ver­an­stal­tungs­rei­he begrüßt der Initia­tiv­kreis Mön­chen­glad­bach am 4. April Jens Voigt. Der Zeit­punkt sei­nes Besuchs ist bewusst gewählt: Drei Mona­te sind es dann nur noch, bis das berühm­tes­te Rad­ren­nen der Welt, die Tour de Fran­ce, einen Etap­pen­teil lang in der Stadt statt­fin­det.

Am 2. Juli brau­sen die etwa 200 Teil­neh­mer der dies­jäh­ri­gen Tour mehr als 20 Kilo­me­ter quer durch Mön­chen­glad­bach. Auf der Bis­marck­stra­ße wird es sogar die ers­te Sprint­wer­tung geben. Die Mar­ke­ting Gesell­schaft der Stadt beglei­te­tet den Tag mit einem gan­zen Pot­pour­ri von Aktio­nen.

Der Ex-Rad­renn­pro­fi Jens Voigt hat 17 Mal selbst an der Tour de Fran­ce teil­ge­nom­men und dabei zwei Etap­pen­sie­ge errun­gen – und stimmt nun Mön­chen­glad­bach auf das sport­li­che Groß­ereig­nis die­ses Som­mers und den Rad­sport ein. Der 44-Jäh­ri­ge hat sich für sei­ne Kar­rie­re geschun­den, hat 36 Län­der im Lau­fe sei­ner Pro­fi­zeit gese­hen und 875.000 Kilo­me­ter auf dem Rad zurück­ge­legt. In sei­ner lin­ken Hand sitzt seit einem schwe­ren Unfall eine Tit­an­schrau­be, sein Kör­per ist mit 120 Naht­sti­chen über­sät. Der Schmerz geht, der Ruhm bleibt, hat er ein­mal in einem Inter­view gesagt. Für ihn bedeu­te die Tour, die er im ver­gan­ge­nen Jahr als Repor­ter beglei­te­te, noch heu­te alles.

Nach sei­nem Vor­trag dis­ku­tiert Jens Voigt im Haus Erho­lung mit Mode­ra­tor Mar­cel Klein, Sport­re­por­ter, und Sven Teu­ten­berg, Ex-Rad­renn­pro­fi und Event Direc­tor des Grand Départ der Tour de Fran­ce 2017 in Düs­sel­dorf. Schirm­herr des Abends im Haus Erho­lung ist Hart­mut Wnuck, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Stadt­spar­kas­se Mön­chen­glad­bach und per­sön­li­ches Mit­glied im Initia­tiv­kreis Mön­chen­glad­bach.

Haus Erho­lung
Johann-Peter-Boel­ling-Platz 1,
41061 Mön­chen­glad­bach

Tickets gibt es für 25 Euro (zzgl. Gebüh­ren)  hier! oder an allen gän­gi­gen VVK-Stel­len.