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Ausgabe 01-2018, Ausgabe 1-2019

MG 2019

Lie­be Mön­chen­glad­ba­che­rin­nen, lie­be Mön­chen­glad­ba­cher,

ein ereig­nis­rei­ches Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu. Es war ein Jahr, das vor allem für eine gan­ze Rei­he posi­ti­ver Ent­wick­lun­gen steht, durch die wert­vol­le Impul­se für die Zukunft unse­rer Stadt gesetzt wor­den sind.

Stadt im Aufbruch

Was mich im nun aus­klin­gen­den Jahr sehr gefreut hat, ist die wei­ter­hin posi­ti­ve und dyna­mi­sche Ent­wick­lung unse­rer Stadt, die sich erfreu­li­cher­wei­se an den Trend der vor­her­ge­hen­den Jah­re ange­knüpft hat. Die Mön­chen­glad­ba­cher Wirt­schaft boomt, die Beschäf­ti­gung ist in den ver­gan­ge­nen Jah­ren kon­ti­nu­ier­lich um nahe­zu 25 Pro­zent gestie­gen, und die Rah­men­be­din­gun­gen für Inves­ti­tio­nen sind her­vor­ra­gend. Ent­ge­gen aller Demo­gra­fie-Schwarz­ma­le­rei­en wächst unse­re Stadt und hat inzwi­schen die Zahl von 270.000 Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­nern über­schrit­ten.

 „Bei uns geht was.“ Das hört man nun häu­fi­ger den einen oder ande­ren selbst­be­wusst sagen. Stimmt, zum Bei­spiel, wenn es dar­um geht, neu­en  Wohn­raum zu schaf­fen. So sind neue Wohn­quar­tie­re in unter ande­rem in Rhein­dah­len, Hardt und Lür­rip in Pla­nung. Aber nicht nur in den Außen­be­zir­ken, die wich­ti­ge Lebens­adern für die Innen­städ­te sind, auch in den Zen­tren wird dar­an gear­bei­tet, zusätz­li­chen Wohn­raum zu schaf­fen: Mit den Pro­jek­ten „Maria-Hilf-Ter­ras­sen“ im Her­zen der Mön­chen­glad­ba­cher Innen­stadt und „See­stadt mg+“ auf dem Gelän­de der City-Ost wer­den in den nächs­ten Jah­ren etwa 2.500 Woh­nun­gen für Men­schen jeden Alters und aller Ein­kom­mens­klas­sen ent­ste­hen.

Maria-Hilf-Ter­ras­sen

Ers­te sicht­ba­re Zei­chen sind hier im nächs­ten Jahr zu erwar­ten: So ste­hen auf dem Gelän­de der frü­he­ren Maria-Hilf-Kli­ni­ken die ers­ten Abriss­ar­bei­ten an, die den Weg frei machen für das hoch­wer­ti­ge Wohn­quar­tier. In der „See­stadt mg+“, dem frü­he­ren Güter­bahn­hofs­ge­län­de, wer­den 2019 die ers­ten tem­po­rä­ren „Platz­hal­ter“ erkenn­bar, die auf das neue, nahe­zu auto­freie Stadt­quar­tier mit See­blick hin­wei­sen, und auf dem Reme-Gelän­de, wo eben­falls ein attrak­ti­ves Wohn­ge­biet ent­ste­hen wird, begin­nen im nächs­ten Jahr mit der Alt­las­ten­sa­nie­rung die Vor­ar­bei­ten für das neue Quar­tier. Auf die Bau­stel­le geht es im nächs­ten Jahr auch auf dem Kapu­zi­ner­platz, wo eine neue attrak­ti­ven Markt­hal­le als wich­ti­ger Impuls­ge­ber für die Mön­chen­glad­ba­cher Ober­stadt ent­ste­hen wird.

Die Stadt gestaltet ihre Zukunft in vielen Bereichen

Die Stadt gestal­tet ihre Zukunft in vie­len Berei­chen und nutzt ihre Poten­zia­le. Vie­le Vor­ha­ben sind in die­sem Jahr in Bewe­gung gekom­men. Nach dem Rheyd­ter Vor­bild, wo die Stadt dank För­der­mit­tel von EU, Bund und Land mehr als 30 Mil­lio­nen Euro unter ande­rem in den neu­en Markt­platz inves­tiert hat, geht die Stadt auch in Mön­chen­glad­bach vor, um För­der­mit­tel für den Stadt­um­bau von Alt-Mön­chen­glad­bach in Höhe von mehr als 50 Mil­lio­nen Euro zu bekom­men. In dem etwa 240 Hekt­ar gro­ßen För­der­ge­biet lie­gen unter ande­rem der Euro­pa­platz mit dem Haupt­bahn­hof und der Platz der Repu­blik, der Abtei­berg mit Ger­o­park und Hans-Jonas-Park, der Alte Markt, das Maria-Hilf-Are­al sowie das Westend und der Vitus-Park. Ins­ge­samt 12,5 Mil­lio­nen Euro flie­ßen dank För­der­mit­tel des Lan­des, des Bun­des und der EU in ers­te Maß­nah­men. Dazu zäh­len unter ande­rem die Umge­stal­tung der Westend-Pro­me­na­de, die Auf­wer­tung des Plat­zes der Repu­blik als Frei­raum­park und die Auf­wer­tung des Hans-Jonas-Parks. Ein ganz beson­de­res Juwel ist hier vor allem die jetzt vom Rat beschlos­se­ne Sanie­rung, Moder­ni­sie­rung und Erwei­te­rung der Zen­tral­bi­blio­thek. Sie soll als moder­ne Biblio­thek der Zukunft zum Wis­sens- und For­schungs­ort sowie in ihrer Neu­aus­rich­tung und Öff­nung zum Treff­punkt für das zen­tra­le inner­städ­ti­sche Quar­tier wer­den.

Aber nicht nur die Mön­chen­glad­ba­cher, auch die Rheyd­ter Innen­stadt wird sich in den nächs­ten Jah­ren wei­ter­hin zum Posi­ti­ven ver­än­dern. Die geplan­te Zen­tra­li­sie­rung der Ver­wal­tung mit zukünf­tig 1.900 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern, die ab Janu­ar 2025 am Stand­ort Rheydt ihren neu­en moder­nen Arbeits­platz fin­den wer­den, wird als Fre­quenz­brin­ger für Han­del und Gas­tro­no­mie die Innen­stadt stär­ken. Der Rat hat jetzt auf Basis einer Wirt­schaft­lich­keits­be­trach­tung grü­nes Licht für einen nächs­ten Schritt gege­ben, der die Durch­füh­rung eines Pla­nungs­wett­be­werbs für das neue Rat­haus vor­sieht. Die Stadt hat die gro­ße Chan­ce,  sich von ins­ge­samt 26 im Stadt­ge­biet ver­teil­ten und auf Dau­er zu kost­spie­li­gen, da sanie­rungs­be­dürf­ti­gen und unwirt­schaft­li­chen Stand­or­ten tren­nen, um am Stand­ort Rheydt eine Ver­wal­tung der Zukunft auf­zu­bau­en.

Klimaschutz und Mobilität

Ihre Zukunft gestal­tet die Stadt mit Nach­druck in vie­ler­lei Hin­sicht: So hat die Stadt in die­sem Jahr zur För­de­rung einer zukunfts­ori­en­tier­ten Mobi­li­tät zusam­men mit der NEW einen Green City Mas­ter­plan Elek­tro­mo­bi­li­tät erar­bei­tet. Es ist unser Ziel, die Gesund­heit der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu schüt­zen, die Luft­qua­li­tät zu ver­bes­sern und mit geeig­ne­ten Maß­nah­men ein Die­sel­fahr­ver­bot zu ver­mei­den. Statt Restrik­tio­nen zu ver­hän­gen, wol­len wir mit Ange­bo­ten und einer ver­bes­ser­ten Infra­struk­tur zum Umden­ken moti­vie­ren.

Investitionen in nachfolgende Generationen

Zukunfts­fä­hig­keit für eine Stadt schaf­fen bedeu­tet vor allem auch in die Daseins­vor­sor­ge für nach­fol­gen­de Genera­tio­nen inves­tie­ren, Fami­li­en mit Kin­dern eine ent­spre­chen­de Infra­struk­tur zu bie­ten und damit das Prä­di­kat Fami­li­en­freund­lich­keit unter Beweis zu stel­len, wie es bei­spiels­wei­se die über­aus erfolg­rei­che Ein­füh­rung der Fami­li­en­kar­te geschafft hat. Zu einer guten Infra­struk­tur gehö­ren vor allem aus­rei­chen­de Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen mit ent­spre­chen­den Betreu­ungs­plät­zen und Schu­len, die eine anspre­chen­de und in der Aus­stat­tung zeit­ge­mä­ße Atmo­sphä­re bie­ten. In bei­den Berei­chen ist noch viel zu tun, aber auch viel geschafft:

So sind im aus­klin­gen­den Jahr fünf neue Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen mit mehr als 150 Betreu­ungs­plät­zen in Betrieb genom­men wor­den. Wei­te­re zusätz­li­che Betreu­ungs­plät­ze durch ein­ge­lei­te­te Neu­bau­maß­nah­men sind geplant. Dar­über hin­aus hat der Rat den Auf­bau von fünf wei­te­ren Modul-Fer­tig­bau­an­la­gen für jeweils bis zu 100 Kin­der beschlos­sen. Ins­ge­samt ent­ste­hen somit rund 645 neue Betreu­ungs­plät­ze für Kin­der im Vor­schul­al­ter.

In Mil­lio­nen­hö­he wird an Schu­len inves­tiert, sei es für den Aus­bau von Betreu­ungs­plät­zen im Offe­nen Ganz­tag oder für die drin­gend erfor­der­li­che Sanie­rung. Etwa 9,1 Mil­lio­nen Euro jähr­lich, ins­ge­samt 36,5 Mil­lio­nen Euro bis zum Jahr 2020, inves­tiert die Stadt aus dem NRW-För­der­pro­gramm „Gute Schu­le 2020“. Zusam­men mit Bun­des­mit­teln erhält die Stadt  aktu­ell 24,5 Mil­lio­nen Euro zur Ver­bes­se­rung der Schul­in­fra­struk­tur. Zu den Inves­ti­tio­nen zäh­le ich auch die digi­ta­le Aus­rich­tung der Infra­struk­tur an Schu­len.

Die Herausforderungen der Zeit gemeinsam meistern

In vie­len Berei­chen gestal­tet die Stadt aktiv gemein­sam mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern ihre Zukunft und meis­tert die Her­aus­for­de­run­gen der Zeit. In zahl­rei­chen Vor­ha­ben schließt sie die Men­schen im Quar­tier mit Ide­en und Anre­gun­gen in die Pro­zes­se ein, um ihnen iden­ti­täts­stif­tend eine Hei­mat zu bie­ten, in der sie sich wohl füh­len. Jüngs­tes Bei­spiel ist der Mas­ter­plan Stadt­be­zir­ke, der die Außen­be­zir­ke lebens- und lie­be­vol­ler wer­den las­sen soll. Ein gutes Bei­spiel für die Betei­li­gung der Öffent­lich­keit bie­tet auch die Sozi­al-Hol­ding der Stadt. Als eines der inno­va­tivs­ten Pfle­ge­un­ter­neh­men Deutsch­lands geht sie im genera­ti­ons­über­grei­fen­den Zusam­men­le­ben im Quar­tier und in der Teil­ha­be am öffent­li­chen Leben für Senio­rin­nen und Senio­ren vor­an. Gemein­sam mit der Hoch­schu­le Nie­der­rhein und der Wirt­schaft ent­wi­ckelt sie im For­schungs­pro­jekt „Urban Life+“ neue Tech­no­lo­gi­en für senio­ren­ge­rech­te Quar­tie­re und in die­sem Zusam­men­hang auch ein E-Scoo­ter-Sharing als Modell­pro­jekt für mobi­li­täts­ein­ge­schränk­te Men­schen.

Teil­ha­be am Leben und ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment sind grund­le­gen­de Pfei­ler im Mit­ein­an­der einer Stadt. Ohne die vie­len Men­schen, die sich für unse­re Stadt ein­set­zen, die ihre Frei­zeit opfern und für ande­re da sind, wäre unse­re Stadt ein gan­zes Stück ärmer. Mein Dank gilt daher beson­ders den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, die sich auf kari­ta­ti­vem, sport­li­chem und kul­tu­rel­lem Gebiet, in Kir­chen, Ver­ei­nen, Ver­bän­den, Insti­tu­tio­nen und Initia­ti­ven ehren­amt­lich enga­giert haben.

Ganz in die­sem Sin­ne bleibt mir, Ihnen allen ein ruhi­ges und besinn­li­ches Weih­nachts­fest im Krei­se Ihrer Fami­li­en, Part­ne­rin­nen und Part­nern, Freun­de und Bekann­ten zu wün­schen sowie einen stim­mungs­vol­len Jah­res­wech­sel. Gleich­zei­tig wün­sche ich Ihnen und uns allen für das Jahr 2019 neben Erfolg vor allem Frie­den, Gesund­heit und Wohl­erge­hen.

Ihr

Ober­bür­ger­meis­ter

Ausgabe 1-2019

MG Wifi

Kostenfrei Surfen im stadteigenen City-WLAN

Mön­chen­glad­ba­cher und  Besu­cher der Innen­städ­te von Mön­chen­glad­bach und Rheydt kön­nen kos­ten­frei über das stadt­ei­ge­nen City-WLAN sur­fen. Sechs Mona­te nach Rats­be­schluss wur­de bereit der Groß­teil der Innen­städ­te mit dem Ange­bot aus­ge­stat­tet. Die WFMG hat das Pro­jekt „MG Wifi“ erfolg­reich zusam­men mit dem inter­na­tio­na­len Wifi-Anbie­ter The Cloud Net­works umge­setzt.

In Mön­chen­glad­bach erstreckt sich das Gebiet vom Haupt­bahn­hof über die Hin­den­burg­stra­ße ein­schließ­lich eini­ger Sei­ten­stra­ßen zum Alten Markt bis zur Wald­hau­se­ner Stra­ße. In Rheydt erstreckt sich das MG-Wifi-Netz vom Rheyd­ter Markt­platz über die Haupt- und Stre­se­mann­stra­ße sowie wei­ter über die Bahn­hofs­stra­ße bis zum Haupt­bahn­hof inklu­si­ve Über­gang. „Das öffent­li­che MG Wifi-Netz bie­tet den Bür­gern und Besu­chern der Innen­städ­te von Rheydt und Mön­chen­glad­bach ein frei­es Sur­f­an­ge­bot und eröff­net zudem die Mög­lich­keit für inno­va­ti­ve, digi­ta­le Smart-City-Anwen­dun­gen“, sagt Ober­bür­ger­meis­ter Hans Wil­helm Rei­ners.

Auch Ein­zel­han­del und Gas­tro­no­mie pro­fi­tie­ren von dem zusätz­li­chen Ange­bot. „Mit dem öffent­li­chen Wifi-Ang­bot stei­gern wir maß­geb­lich die Attrak­ti­vi­tät der Innen­städ­te und haben über das Ver­mark­tungs­kon­zept zusätz­lich die Mög­lich­keit, dem Ein­zel­han­del und der Gas­tro­no­mie die digi­ta­ten Zugangs­mög­lich­kei­ten zum Kun­den zu eröff­nen“, sagt Dr. Ulrich Schück­haus, Geschäfts­füh­rer der WFMG. Das Ver­mark­tungs­kon­zept wur­de in Koope­ra­ti­on mit der städ­ti­schen Mar­ke­ting Gesell­schaft (MGMG) erar­bei­tet. Die Nut­zer­ober­flä­che bie­tet zudem zahl­rei­che Infor­ma­tio­nen über anste­hen­de Events sowie zum Mön­chen­glad­ba­cher Ein­zel­han­del und zur Gas­tro­no­mie. „Wir freu­en uns sehr, dass wir mit MG Wifi und der Ver­net­zung mit „DeinMG“ den Bür­ger und Tou­ris­ten ein neu­es digi­ta­les Ange­bot in unse­rer Stadt bie­ten kön­nen“, sagt Peter Schlip­kö­ter, Geschäfts­füh­rer der MGMG. Inter­es­sier­te Ver­tre­ter aus dem Ein­zel­han­del und der Gas­tro­no­mie haben wei­ter­hin die Mög­lich­keit, ihr Pro­fil und ihr Ange­bot zu prä­sen­tie­ren.

Zur Anbrin­gung der 41 giga­b­it­fä­hi­gen Access-Points konn­ten vie­le Pro­jekt­part­ner gewon­nen wer­den. Das MG Wifi-Pro­jekt wird von der Wirt­schafts­för­de­rung Mön­chen­glad­bach in Koope­ra­ti­on mit der Mar­ke­ting Gesell­schaft Mön­chen­glad­bach durch­ge­führt und von der Mön­chen­glad­ba­cher Grün­der- und Digi­ta­lin­itia­ti­ve nextMG, dem Ein­zel­han­dels­ver­band, den City­ma­nage­ments sowie dem Hotel- und Gast­stät­ten­ver­band DEHOGA unter­stützt. Für die Ein­rich­tung der Infra­struk­tur ist The Cloud Net­works, ein inter­na­tio­na­ler und erfah­re­ner Anbie­ter von WiFi-Net­zen ver­ant­wort­lich.

Infos zum MG Wifi: Ben­ja­min Schmidt, Tele­fon 02161/823 79 – 787, Mail: schmidt@wfmg.de

Ausgabe 09-2018

Treffpunkt mg+

Stadt eröffnet „Treffpunkt mg+“ im Herzen der Innenstadt

Ob See­stadt mg+, Maria Hilf-Ter­ras­sen, Markt­hal­le Kapu­zi­ner­platz, Mobi­li­täts­plan oder Mas­ter­plan Elek­tro­mo­bi­li­tät: Dies sind nur eini­ge von meh­re­ren Impuls­pro­jek­ten, die aktu­ell für eine dyna­mi­sche Ent­wick­lung in Mön­chen­glad­bach sor­gen. Sie alle ste­hen im engen Zusam­men­hang mit der Stadt­ent­wick­lungs­stra­te­gie mg+ Wach­sen­de Stadt, für die es ab sofort auch eine Anlauf­stel­le im Her­zen der Mön­chen­glad­ba­cher Innen­stadt gibt.

Ober­bür­ger­meis­ter Hans Wil­helm Rei­ners (rechts) und Stadt­di­rek­tor / Tech­ni­scher Bei­geord­ne­ter Dr. Gre­gor Bonin eröff­ne­ten offi­zi­ell den “Treff­punkt mg +”

Im neu­en “Treff­punkt mg+” im Erd­ge­schoss des Ver­wal­tungs­ge­bäu­des Ober­stadt, Aache­ner Stra­ße 2, kön­nen sich Bür­ge­rin­nen und Bür­ger über die aktu­el­le und zukünf­ti­ge Ent­wick­lung der Stadt Mön­chen­glad­bach infor­mie­ren. Die seit Jah­ren leer ste­hen­de Räum­lich­keit einer ehe­ma­li­gen Apo­the­ke wird zum Ort für Begeg­nun­gen und Ver­an­stal­tun­gen, die im Zusam­men­hang mit den Impuls­pro­jek­ten der Wach­sen­den Stadt ste­hen. “Ich bin froh, dass nun nach Jah­ren des Leer­stands eine ver­nünf­ti­ge miet­freie Nut­zung durch die Ver­wal­tung gefun­den wur­de. Die Räum­lich­kei­ten ste­hen auch den städ­ti­schen Gesell­schaf­ten für ihre The­men zur Ver­fü­gung”, betont Ober­bür­ger­meis­ter Hans Wil­helm Rei­ners bei der offi­zi­el­len Eröff­nung des “Treff­punkt mg+”, die er gemein­sam mit Stadt­di­rek­tor und Tech­ni­schem Bei­geord­ne­ten Dr. Gre­gor Bonin vor­nahm. “Hier wol­len wir Pla­nungs­trans­pa­renz prak­ti­zie­ren, gemein­sam mit den Men­schen ins Gespräch kom­men und ihnen signa­li­sie­ren: In MG geht was”, ergänzt Dr. Gre­gor Bonin.

Die Räum­lich­keit soll auch als Anlauf­stel­le für die städ­ti­schen Toch­ter­ge­sell­schaf­ten im Kon­zern Stadt sowie für Krea­tiv-/und Pla­nungs­work­shops, etwa zum Inter­grier­ten Hand­lungs- und Ent­wick­lungs­kon­zept (IHEK) und zur Umset­zung des Rah­men­plans Abtei­berg, genutzt wer­den.

An meh­re­ren Nach­mit­ta­gen pro Woche ste­hen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Stadt­ver­wal­tung vor Ort als Ansprech­part­ner für Fra­gen zur Ver­fü­gung. Den Anfang macht hier­bei das Dezer­nat Pla­nen, Bau­en, Mobi­li­tät und Umwelt nach den Som­mer­fe­ri­en mit dem Fach­be­reich Stadt­ent­wick­lung und Pla­nung und dem Fach­be­reich Umwelt sowie der Stabs­stel­le Mobi­li­täts­ma­nage­ment.

So sind jeweils mitt­wochs nach­mit­tags Fach­leu­te des Fach­be­reichs Stadt­ent­wick­lung und Pla­nung von 14 bis 17 Uhr als Ansprech­part­ner zur Ver­fü­gung, und alle 14 Tage wech­seln sich don­ners­tags von 13 bis 16 Uhr Kli­ma­schutz­ma­na­ger Ant­ti Olbrisch und Cars­ten Knoch als Mobi­li­täts­be­auf­trag­ter im Treff­punkt mg+ ab, um Fra­gen der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu beant­wor­ten.

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Ausgabe 07-2018

Markthalle

Auf dem Kapu­zi­ner­platz in der Mön­chen­glad­ba­cher Innen­stadt soll vor­aus­sicht­lich zur Vor­weih­nachts­zeit 2019 die etwa 1.000 Qua­drat­me­ter gro­ße Markt­hal­le fer­tig sein.

Im Früh­jahr nächs­ten Jah­res soll mit den Arbei­ten auf der Frei­flä­che begon­nen wer­den. Ziel der nun vor­ge­stell­ten Pla­nung, ist es, den Kapu­zi­ner­platz durch die Errich­tung einer moder­nen Markt­hal­le bau­lich auf­zu­wer­ten und räum­lich vom Alten Markt zu tren­nen.

Die Markt­hal­le soll als neu­er Fre­quenz­brin­ger den gesam­ten Bereich der obe­ren Alt­stadt bele­ben. In der Markt­hal­le, die auf Pla­nun­gen des Mön­chen­glad­ba­cher Archi­tek­ten Fritz Otten zurück­geht und von einer loka­len Inves­to­ren­grup­pe betrie­ben wer­den soll, wer­den loka­le und regio­na­le Händ­ler an rund 16 auf­ein­an­der abge­stimm­ten Markt­stän­den tages­fri­sche Pro­duk­te unter ande­rem im Fein­kost­seg­ment anbie­ten.

Klei­ne­re gas­tro­no­mi­sche Ange­bo­te und ein Ver­kös­ti­gungs­be­reich laden zum Ver­wei­len ein. Mit der Markt­hal­le, die nicht nur kuli­na­ri­sche Akzen­te setzt, son­dern auch die Mög­lich­keit einer sich zum Kapu­zi­ner­platz öff­nen­den Büh­ne für viel­fäl­ti­ge Ver­an­stal­tun­gen bie­tet, wie zum Bei­spiel für Musik, Klein­kunst und Brauch­tums­ver­an­stal­tun­gen, , ent­steht ein neu­er Fre­quenz­brin­ger für die Berei­che Alt­stadt, Alter Markt und obe­re Hin­den­burg­stra­ße mit ihren Sei­ten­gas­sen.

Allgemein, Ausgabe 05-2018

Klasse statt Masse

Mit der erfolgreichen Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt stellt sich Mönchengladbach für die Zukunft auf und erlebt die dritte Gründung.

Eine Stadt ist ein leben­di­ges Gebil­de und nie­mals so ganz fer­tig. Das bekommt Mön­chen­glad­bach der­zeit ganz beson­ders zu spü­ren. Die Stadt erfährt in den letz­ten Jah­ren nach der Initi­al­zün­dung für den Mas­ter­plan MG 3.0 eine über­aus dyna­mi­sche Ent­wick­lung. Vor sechs Jah­ren erleb­te Mön­chen­glad­bach dank der gemein­sa­men Initia­ti­ve von Archi­tek­ten­schaft, IHK Mitt­le­rer Nie­der­rhein und Kreis­hand­wer­ker­schaft  gemein­sam mit den Bür­gern, Poli­tik und Ver­wal­tung die „drit­te Grün­dung“.

Nach Grün­dung durch die Mön­che und Blü­te dank der Tex­til­in­dus­trie mach­te sich der Ver­ein „MG 3.0“ mit einem Pla­ner­team um den bri­ti­schen Star-Archi­tek­ten Sir Nicho­las Grims­haw auf den Weg in eine rea­li­täts­na­he Visi­on, wie Mön­chen­glad­bach in eini­gen Jahr­zehn­ten aus­se­hen kann. Mit dem Glad­bach-Tal, dem Hoch­schul-Vier­tel und der Stär­kung der Rheyd­ter Innen­stadt wur­den drei Hand­lungs­räu­me im Lau­fe des Mas­ter­plan-Pro­zes­ses auf­ge­zeigt, die in der erfolg­rei­chen Stadt­ent­wick­lungs­stra­te­gie mg+ Wach­sen­de Stadt auf­ge­grif­fen und dar­in ope­ra­tio­na­li­siert wer­den.

Impuls­pro­jek­te der wach­sen­den Stadt

Die 2016 vom Rat beschlos­se­ne und vom Kon­zern Stadt mit sei­nen städ­ti­schen Gesell­schaf­ten ver­folg­te Stra­te­gie hat das Ziel, Mön­chen­glad­bach lang­fris­tig dau­er­haft gegen­über ande­ren Städ­ten und Metro­po­len kon­kur­renz­fä­hig zu machen. Im Kern geht es um die Ver­bes­se­rung der Wohn- und Lebens­ver­hält­nis­se und der Stär­kung des Wirt­schafts­stand­or­tes.

Kli­ma­schutz, sozia­le Sta­bi­li­tät, Bil­dung und Demo­gra­fie­fes­tig­keit sind hier ent­schei­den­de Fak­to­ren, um qua­li­ta­ti­ves Wachs­tum für Mön­chen­glad­bach zu errei­chen. Wachs­tum und Qua­li­tät sind auch die wesent­li­chen Kri­te­ri­en in den Zukunfts­the­men wie Mobi­li­tät und E-Mobi­li­tät, Sau­be­re Stadt, Digi­ta­li­sie­rung, neu­es Rathaus/moderne Arbeits­wel­ten, Fami­li­en­freund­lich­keit sowie im Zusam­men­spiel in der Stadt­teil- und Quar­tiers­ar­beit.

Denn die „wach­sen­de Stadt“ fokus­siert nicht nur die Innen­stadt­be­rei­che in Mön­chen­glad­bach und Rheydt, son­dern hat die Gesamt­stadt im Blick mit den zahl­rei­chen Stadt­tei­len in der Peri­phe­rie. Dabei brin­gen nicht nur die Stadt und ihre Betei­li­gungs­ge­sell­schaf­ten die Stra­te­gie mg+ Wach­sen­de Stadt vor­an.

Erfreu­li­cher­wei­se betei­li­gen sich zuneh­mend auch Akteu­re aus der Stadt­ge­sell­schaft wie Bür­ger, Ver­ei­ne und Fir­men mit krea­ti­ven Ide­en und Pro­jek­ten an die­sem dyna­mi­schen Pro­zess, um ihre Stadt mit zu gestal­ten und zukunfts­si­cher zu machen.

ren­der­ta­xi GmbH Alex­an­der Pfeiffer und Felix Volland / Bild­quel­le: Catel­la Pro­ject Manage­ment GmbH / Kon­rath und Wen­ne­mar Archi­tek­ten, Inge­nieu­re,

Die Revi­ta­li­sie­rung von Brach­flä­chen und Ent­wick­lung neu­er Area­le wie etwa in der See­stadt mg+ am Mön­chen­glad­ba­cher Haupt­bahn­hof, auf dem Gelän­de des ehe­ma­li­gen „Haus West­land“ am „Ein­gangs­tor“ zur Stadt oder die Ent­ste­hung der „Maria-Hilf-Ter­ras­sen“ mit­ten im Her­zen der Mön­chen­glad­ba­cher City sind Bei­spie­le für eine neue Qua­li­tät zukünf­ti­ger Wohn­quar­tie­re und nach­hal­ti­ger Stadt­tei­le, die das Bild Mön­chen­glad­bachs im posi­ti­ven Sin­ne ver­än­dern wer­den. Wo sich einst der Güter­bahn­hof befand, ent­steht für 500 Mil­lio­nen Euro ein Stadt­teil der Zukunft am Was­ser als neu­er Wohn­stand­ort für alle Genera­tio­nen, wäh­rend auf höchs­ter Ebe­ne des Abtei­bergs, in einem ter­ras­sen­ar­tig ange­leg­ten Quar­tier His­to­rie und Zukunft mit­ein­an­der ver­schmel­zen.

Kon­sor­ti­um urban agen­cy, Karres+Brands und urba­ni­za­ti­on

Kurz­um: vie­le Pro­jek­te sind bereits initi­iert und auf die Schie­ne gesetzt, ande­re befin­den sich in der Pla­nung oder sind ange­sto­ßen. In den kom­men­den zehn Jah­ren nimmt die Stadt nach und nach ein neu­es Pro­fil an. Die lebens- und lie­bens­wer­te Stadt, die inzwi­schen die 270.000er Ein­woh­ner-Mar­ke erreicht hat, wird für aus­wär­ti­ge Inves­to­ren und Ein­woh­ner glei­cher­ma­ßen immer attrak­ti­ver  und  wächst wei­ter. Sie ist eben nie­mals so ganz fer­tig. Mehr Infos hier!