Schlagwortarchiv: Klavierkonzert

Ausgabe 1-2019

Kleiner Prinz

des Cellos

 

Der 1994 in Paris gebo­re­ne Cel­list Edgar Moreau wird von Publi­kum wie Kri­tik welt­weit als der „klei­ne Prinz des Cel­los“ gefei­ert. Im drit­ten Meis­ter­kon­zert am Don­ners­tag, dem 24. Janu­ar 2019 (20 Uhr, Thea­ter Mön­chen­glad­bach) gas­tiert der 2016 mit dem ECHO-Klas­sik als Nach­wuchs­künst­ler des Jah­res aus­ge­zeich­ne­te Fran­zo­se, der als Vier­jäh­ri­ger mit dem Cel­lo­spiel ange­fan­gen und im Alter von 15 Jah­ren bereits ers­te gro­ße Wett­be­wer­be gewon­nen hat, im Duo mit dem Pia­nis­ten David Kadouch erst­mals in Mön­chen­glad­bach. Moreaus kon­ge­nia­ler Kla­vier­part­ner, 1985 in Niz­za gebo­ren, ist Preis­trä­ger zahl­rei­cher inter­na­tio­na­ler Wett­be­wer­be, spielt bei inter­na­tio­na­len Fes­ti­vals und arbei­tet mit bedeu­ten­den Diri­gen­ten und Kam­mer­mu­sik­part­nern zusam­men.

Für das Meis­ter­kon­zert haben die bei­den Welt­stars ein span­nen­des und klug kon­zi­pier­tes Pro­gramm aus Sona­ten für Vio­lon­cel­lo und Kla­vier zusam­men­ge­stellt. Sei­ne Säu­len bil­den mit César Francks berühm­ter A-Dur-Sona­te und Fran­cis Pou­lencs Sona­te zwei Mei­len­stei­ne der spät­ro­man­ti­schen Kam­mer­mu­sik. Ergänzt wer­den sie durch die gro­ße Sona­te „Titus et Béré­ni­ce“, zu der die Pia­nis­tin und Kom­po­nis­tin Rita Strohl, ein musi­ka­li­sches Wun­der­kind, das spä­ter in ganz Euro­pa auf­trat, durch ein Lie­bes­dra­ma von Jean Raci­ne inspi­riert wur­de.

Vor dem Kon­zert sind die Besu­cher um 19.15 Uhr zu einer Pro­gramm­ein­füh­rung ein­ge­la­den. Das Meis­ter­kon­zert wird vom Ver­ein der Freun­de und För­de­rer der Musik in Mön­chen­glad­bach unter­stützt.

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GU 11-2017

Ausnahmetalent

Nach dem vom Publi­kum stür­misch gefei­er­ten Auf­takt wird der vier­tei­li­ge Zyklus „Jun­ge Vir­tuo­sen“ am  17. Novem­ber 2017, mit dem jun­gen Pia­nis­ten Enri­co Noel Czmo­rek fort­ge­setzt.

Der gebür­ti­ge Ungar, der 2003 in Buda­pest gebo­ren wur­de, gilt als ein Aus­nah­me­ta­lent der Musik­sze­ne. Die musi­ka­li­sche Bega­bung des Jun­gen zeig­te sich schon sehr früh: Im Alter von drei Jah­ren fing Enri­co an, sich für das Kla­vier zu inter­es­sie­ren, und ver­brach­te die meis­te Zeit mit sei­nem Vater, des­sen vir­tuo­ses Kla­vier­spiel ihn fas­zi­nier­te. Die Welt der Har­mo­ni­en und Melo­di­en ver­zau­ber­te Enri­co, der im Alter von fünf Jah­ren Schü­ler von András Suki jr. wur­de. Ende 2013 kam Enri­co mit sei­ner Fami­lie nach Deutsch­land, und ab Janu­ar 2014 erhielt er Pri­vat­un­ter­richt bei Prof. Andre­as Frölich, von dem er seit 2016 als Jung­stu­dent im Pre­Col­le­ge Colo­gne an der Köl­ner Musik­hoch­schu­le betreut wird.

Enri­co hat bereits an etli­chen natio­na­len und inter­na­tio­na­len Wett­be­wer­ben teil­ge­nom­men, bei denen er jeweils den Ers­ten Preis, meist sogar mit Höchst­punkt­zahl, gewon­nen hat. 2014 erhielt er eine Ein­la­dung zu einer ein­wö­chi­gen Mas­ter­class mit dem Pia­nis­ten Lang Lang in Bar­ce­lo­na. Sein Kon­zert­de­büt gab Enri­co im Okto­ber 2015. Bei den „Talent Days“ im Früh­jahr 2016 prä­sen­tier­te er sich so über­zeu­gend, dass der damals 13-Jäh­ri­ge als jüngs­ter Künst­ler und Mar­ken­bot­schaf­ter (Casio-Bech­stein Cel­via­no Grand Hybrid) in den offi­zi­el­len Artist Pool von Casio auf­ge­nom­men wur­de.

Obwohl er noch so jung ist, hat Enri­co Noel Czmo­rek sein Talent schon in zahl­rei­chen Kon­zer­ten bewei­sen kön­nen. Im Rit­ter­saal stellt sich der jun­ge Pia­nist mit Wer­ken von Haydn, Cho­pin und Rach­ma­ni­now vor.

Kar­ten für das Zyklus­kon­zert sind zum Preis von 13,- Euro (erm. 9,- Euro) zzgl. VVK-Gebühr an der Thea­ter­kas­se und allen bekann­ten VVK-Stel­len sowie unter hier erhält­lich.

GU 09-2017

Olga Scheps

Nach dem gro­ßen Anklang in der ver­gan­ge­nen Sai­son hat­te Gene­ral­mu­sik­di­rek­tor Mih­kel Küt­son das Publi­kum auch für das Eröff­nungs­kon­zert der Sai­son 2017/18, das am 13. Sep­tem­ber um 20 Uhr im Kon­zert­saal des Thea­ters Mön­chen­glad­bach statt­fin­det und am 14. Sep­tem­ber um 20 Uhr in der Kai­ser-Fried­rich-Hal­le Mön­chen­glad­bach wie­der­holt wird, ein­ge­la­den, am Pro­gramm mit­zu­wir­ken. Dies­mal konn­ten die Musik­freu­de zwi­schen drei Kla­vier­kon­zer­ten wäh­len. Das ful­mi­nan­te ers­te Kla­vier­kon­zert von Peter Tschai­kow­sky konn­te sich mit 42,2 Pro­zent der abge­ge­be­nen Stim­men gegen das ers­te Kla­vier­kon­zert von Franz Liszt sowie das ers­te Kla­vier­kon­zert von Felix Men­dels­sohn Bar­thol­dy durch­set­zen.

Zum 1. Sin­fo­nie­kon­zert: Die Solis­tin des Abends ist die jun­ge Pia­nis­tin Olga Scheps. In ihrem Spiel bezau­bert sie mit inten­si­ver Emo­tio­na­li­tät, Aus­drucks­stär­ke und außer­ge­wöhn­li­chem pia­nis­ti­schen Kön­nen. Umrahmt wird das ein­drucks­vol­le Kla­vier­kon­zert Tschai­kow­skys von zwei böh­mi­schen Wer­ken. So eröff­net der Abend mit dem „Phan­tas­ti­schen Scher­zo“ von Josef Suk, mit dem er in die Welt der böh­mi­schen Roman­tik ent­führt. Sind die Kom­po­si­tio­nen Suks nur sel­ten im Kon­zert zu hören, gilt das Gegen­teil für sei­nen berühm­ten Leh­rer und Schwie­ger­va­ter Anto­nin Dvor­ak, des­sen belieb­te ach­te Sin­fo­nie den Kon­zert­abend abrun­det. Vor bei­den Kon­zer­ten fin­det ab 19.15 Uhr eine Kon­zert­ein­füh­rung statt.

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