Schlagwortarchiv: Initiativkreis Mönchengladbach

Ausgabe 2-2019

Beatrice Fihn

Nobelpreisträgerin Beatrice Fihn: ein Europa ohne Atomwaffen

Die ato­ma­re Abrüs­tung scheint in wei­te Fer­ne zu rücken: Laut einer Stu­die des renom­mier­ten Stock­hol­mer Frie­dens­for­schungs­in­sti­tuts Sipri will kei­ner der inzwi­schen welt­weit neun Staa­ten mit Atom­waf­fen abrüs­ten. Zwar sei die Zahl der Atom­spreng­köp­fe leicht gesun­ken, gleich­zei­tig moder­ni­sier­ten die Atom­mäch­te jedoch ihr Waf­fen­ar­se­nal.

Die Inter­na­tio­na­le Kam­pa­gne zur Abschaf­fung von Atom­waf­fen (ICAN — Inter­na­tio­nal Cam­pai­gn to Abolish Nuclear Wea­pons) weist seit Jah­ren auf die Gefah­ren von Atom­waf­fen hin und setzt sich vehe­ment für deren Abrüs­tung ein. Für die­ses Enga­ge­ment wur­de die ICAN 2017 mit dem Frie­dens­no­bel­preis aus­ge­zeich­net.

Am Mitt­woch, 20. März 2019, um 20 Uhr, kommt die Juris­tin und Direk­to­rin der ICAN, Bea­tri­ce Fihn, in das Audi­max der Hoch­schu­le Nie­der­rhein. Sie spricht über ihre Visi­on eines atom­waf­fen­frei­en Euro­pas. Der Titel ihres Vor­tra­ges lau­tet „Moving for­ward to a nuclear-free Euro­pe“ (Vor­wärts für ein Euro­pa ohne Atom­waf­fen). Fihns Auf­tritt ist Teil der tra­di­tio­nel­len Ver­an­stal­tungs­rei­he des Initia­tiv­krei­ses Mön­chen­glad­bach „Nobel­preis­trä­ger in Mön­chen­glad­bach“.

Die ICAN erhielt den Frie­dens­no­bel­preis für „ihre Arbeit, Auf­merk­sam­keit auf die kata­stro­pha­len huma­ni­tä­ren Kon­se­quen­zen von Atom­waf­fen zu len­ken und für ihre bahn­bre­chen­den Bemü­hun­gen, ein ver­trag­li­ches Ver­bot sol­cher Waf­fen zu errei­chen“, so das Nobel­preis­ko­mi­tee. Ziel des inter­na­tio­na­len Bünd­nis­ses von Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen ist die Ver­ab­schie­dung eines bin­den­den völ­ker­recht­li­chen Ver­trags – eine Atom­waf­fen­kon­ven­ti­on.

Mode­ra­tor des Abends ist Ste­fan Schul­ze-Haus­mann.

Schirm­her­rin der Ver­an­stal­tung ist Mar­ti­na Schä­ckel, Rechts­an­wäl­tin der Mön­chen­glad­ba­cher Kanz­lei Dr. Backes und Part­ner und Mit­glied des Initia­tiv­krei­ses.

Mode­ra­tor Ste­fan Schul­ze-Haus­mann

Schirm­her­rin Mar­ti­na Schä­ckel

Der Vor­trag von Bea­tri­ce Fihn in eng­li­scher Spra­che wird simul­tan übersetzt.Für die Direk­to­rin der ICAN ist der Vor­trag der zwei­te Auf­tritt des Tages in der Hoch­schu­le. Bereits am Vor­mit­tag spricht sie bei einer geschlos­se­nen Ver­an­stal­tung mit Schü­lern und Stu­die­ren­den. Über 450 jun­ge Men­schen kön­nen Fihn ihre Fra­gen stel­len

Kar­ten zur Abend­ver­an­stal­tung gibt es online hier! Mehr Infos!

Ausgabe 1-2019

Initiativkreis MG 2019

Nobelpreisträger, weltbekannte Musiker und Künstler sowie eine spektakuläre Wissenschaftsshow

Im Rah­men der tra­di­tio­nel­len Ver­an­stal­tungs­rei­he „Nobel­preis­trä­ger in Mön­chen­glad­bach“ begrüßt der Initia­tiv­kreis die schwe­di­sche Juris­tin und Direk­to­rin der Inter­na­tio­na­len Kam­pa­gne zur Abschaf­fung von Atom­waf­fen (ICAN), Bea­tri­ce Fihn. Das inter­na­tio­na­le Bünd­nis von Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen setzt sich für die Abschaf­fung aller Atom­waf­fen durch einen bin­den­den völ­ker­recht­li­chen Ver­trag – eine Atom­waf­fen­kon­ven­ti­on – ein. Die ICAN erhielt 2017 den Frie­dens­no­bel­preis für „ihre Arbeit, Auf­merk­sam­keit auf die kata­stro­pha­len huma­ni­tä­ren Kon­se­quen­zen von Atom­waf­fen zu len­ken und für ihre bahn­bre­chen­den Bemü­hun­gen, ein ver­trag­li­ches Ver­bot sol­cher Waf­fen zu errei­chen“. Die Ver­an­stal­tung mit Bea­tri­ce Fihn fin­det am Mitt­woch, 20. März 2019, um 20 Uhr im Audi­max der Hoch­schu­le Nie­der­rhein statt. Sie spricht zum The­ma „Moving for­ward to a nuclear-free Euro­pe”. Mode­ra­tor des Abends ist Ste­fan Schul­ze-Haus­mann. Der Jour­na­list mode­riert ver­schie­de­ne Sen­dun­gen im ZDF- und 3sat-Pro­gramm. Außer­dem initi­ier­te er den Deut­schen Nach­hal­tig­keits­preis.

Bea­tri­ce Fihn, Nobel­preis­trä­ge­rin und Direk­to­rin der Inter­na­tio­na­len Kam­pa­gne zur Abschaf­fung von Atom­waf­fen (ICAN)

Exzel­len­te Solis­ten und groß­ar­ti­ge Orches­ter­mu­si­ker bie­tet die Ver­an­stal­tungs­rei­he „Solis­ten und Orches­ter der Welt in Mön­chen­glad­bach“. Am Mon­tag, 29. April 2019, ist das Zuker­man Trio im Thea­ter Mön­chen­glad­bach zu Gast. Beginn ist um 20 Uhr. Der für sein unge­heu­res Talent als Vio­li­nist und Brat­schist welt­weit bekann­te Pin­chas Zuker­man grün­de­te 2013 zusam­men mit der Cel­lis­tin Aman­da For­syth und der Pia­nis­tin Ange­la Cheng das Zuker­man Trio. Ihre Auf­trit­te füh­ren das Ensem­ble quer durch die Welt. Zudem tre­ten sie regel­mä­ßig bei bedeu­ten­den Fes­ti­vals in Euro­pa und den USA auf. Aman­da For­syth gilt als eine der dyna­mischs­ten Cel­lis­ten Nord­ame­ri­kas. Ihre klang­li­che Viel­falt, ihre beach­tens­wer­te Tech­nik und ihre außer­ge­wöhn­li­che Musi­ka­li­tät begeis­tern sowohl Publi­kum als auch Pres­se. Ange­la Cheng ist bekannt für ihre bril­lan­te Tech­nik, ihr klang­li­che Schön­heit und her­aus­ra­gen­de Musi­ka­li­tät. Die Pia­nis­tin wur­de bereits mit zahl­rei­chen inter­na­tio­na­len Aus­zeich­nun­gen geehrt.

Pin­chas Zuker­man grün­de­te 2013 zusam­men mit der Cel­lis­tin Aman­da For­syth und der Pia­nis­tin Ange­la Cheng das Zuker­man Trio

Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen sich 2019 erneut auf eine beson­de­re Wis­sens­show freu­en: Die „Phy­si­kan­ten & Co.“ kom­men nach Mön­chen­glad­bach. Wenn sie die Büh­ne betre­ten, wird Phy­sik so wit­zig wie eine Come­dy-Show, gla­mou­rös wie ein Abend im Varie­té oder packend wie ein Fuß­bal­lend­spiel: Sta­bi­le 200-Liter-Fäs­ser fal­ten sich mit gewal­ti­gem Knall zusam­men oder ein Laser­strahl macht plötz­lich Musik und wird zur Bass­gi­tar­re. Aus­pro­bie­ren, Erle­ben, Ver­ste­hen – bei den „Phy­si­kan­ten“ steht die Freu­de am Expe­ri­men­tie­ren im Vor­der­grund. Die Kin­der sind kei­ne pas­si­ven Zuschau­er, son­dern akti­ve Teil­neh­mer, die mit­ma­chen, mit­den­ken und mit­ex­pe­ri­men­tie­ren. Die Show weckt Spaß an Natur­wis­sen­schaft und Tech­nik und för­dert die Lust und Neu­gier, mehr über unse­re Welt zu erfah­ren. Die Phy­si­kan­ten tre­ten am Frei­tag, 24. Mai 2019, um 9 und 11 Uhr, in der Kai­ser-Fried­rich-Hal­le auf. Die Schu­len erhal­ten Anmel­de­un­ter­la­gen für die Shows.

Die Phy­si­kan­ten & Co.

Am Diens­tag, 18. Juni 2019, 20 Uhr, hält der Künst­ler und ehe­ma­li­ge Rek­tor der Kunst­aka­de­mie Düs­sel­dorf, Tony Cragg, einen Vor­trag. Er ist Gast der Rei­he Pio­nie­re der Welt in Mön­chen­glad­bach. Der aus Liver­pool stam­men­de Cragg wur­de für sein künst­le­ri­sches Schaf­fen viel­fach inter­na­tio­nal aus­ge­zeich­net und ist Ehren­bür­ger der Stadt Wup­per­tal und Ehren­mit­glied der Kunst­aka­de­mie Düs­sel­dorf. Einem brei­ten Publi­kum bekannt ist er vor allem für sei­ne Plas­ti­ken, die er aus ver­schie­de­nen Mate­ria­li­en fer­tigt. Auf Ein­la­dung des Initia­tiv­krei­ses erzählt er von sei­nem Wir­ken und sei­nen Wer­ken. Ort ist die Kai­ser-Fried­rich-Hal­le. Durch den Abend führt der Fern­seh­mo­de­ra­tor Max Moor. Bekannt ist er vor allem durch die ARD-Kul­tur­sen­dung „ttt – titel, the­sen, tem­pe­ra­men­te“.

 

 

Ausgabe 08-2018

Meet & Greet

Freikarten für  Meet & Greet mit David Coulthard gewinnen

Als per­fek­te Ein­stim­mung auf den Abend am 19. Sep­tem­ber hat sich der Initia­tiv­kreis Mön­chen­glad­bach etwas ganz Beson­de­res für alle Motor­sport-Fans ein­fal­len las­sen: Am 23. August kön­nen 20 Inter­es­sier­te bei einem für sie kos­ten­lo­sen Kart-Ren­nen ihre Fahr­fä­hig­kei­ten tes­ten. Der Sie­ger erhält nicht nur zwei Frei­ti­ckets für die Abend­ver­an­stal­tung am 19. Sep­tem­ber mit David Coult­hard, son­dern wird den ehe­ma­li­gen For­mel-1-Star auch per­sön­lich tref­fen. Die Teil­neh­mer, die den zwei­ten und drit­ten Platz errei­chen, erhal­ten jeweils zwei Frei­ti­ckets für die Abend­ver­an­stal­tung mit David Coult­hard.

Wer sich um einen Start­platz bewer­ben möch­te, hat dazu noch bis zum 10. August Gele­gen­heit. Dann endet die Bewer­bungs­frist. 20 Start­plät­ze wer­den ver­ge­ben – das Los ent­schei­det. Das Pre­mi­um-Ren­nen mit luxu­riö­sen RX-F1 Karts fin­det auf der Indoor-Kart-Bahn in Kaarst statt. Die kom­plet­te Aus­rüs­tung wird für das Ren­nen kos­ten­frei gestellt. Das Ren­nen wird mode­riert – wie die gro­ßen For­mel-1-Wett­be­wer­be auch. Gän­se­haut-Fee­ling ist also garan­tiert.

Was: Pre­mi­um-Kart-Ren­nen: 23. August 2018, 18 bis 19.30 Uhr

Wo:  S Speed­world Indoor-Kar­ting GmbH im Gewer­be­ge­biet Kaars­ter Kreuz,
Fried­rich-Krupp-Str. 10, 41564 Kaarst

Die Teil­neh­mer soll­ten um 17.30 Uhr vor Ort sein. Teil­nah­me­be­rech­tigt sind alle ab 16 Jah­ren, unter 18-jäh­ri­ge dür­fen nur in Beglei­tung eines Erzie­hungs­be­rech­tig­ten teil­neh­men. Bewer­bun­gen per Mail bit­te aus­schließ­lich an: Jacqueline.bourgeois@mgmg.de

David Coulthard

Der ehe­ma­li­ge For­mel-1-Pilot David Coult­hard kommt auf Ein­la­dung des Initia­tiv­kreis Mön­chen­glad­bach am 19. Sep­tem­ber 2018 in die Red Box im Nord­park und trägt aus sei­nem beweg­ten Leben vor. Voll­gas hieß es für den berühm­ten Bri­ten wäh­rend ins­ge­samt 246 Grand-Prix-Ren­nen, die er zwi­schen 1994 und 2008 für die Renn­stäl­le Wil­liams, McLa­ren und Red Bull fuhr. 13 Ren­nen hat er gewon­nen. Er wur­de ins­ge­samt vier­mal Drit­ter in der WM-Gesamt­wer­tung. Ganz knapp hin­ter Micha­el Schu­ma­cher konn­te er in der Sai­son 2001 mit dem Vize­welt­meis­ter­ti­tel sei­nen größ­ten Erfolg fei­ern.

Nach sei­ner Kar­rie­re als For­mel-1-Fah­rer bau­te sich David Coult­hard eine neue beruf­li­che Exis­tenz als For­mel-1-Exper­te, Co-Kom­men­ta­tor und Bot­schaf­ter für Red Bull sowie für die Stif­tung für Rücken­marks­for­schung Wings for Life auf.

Der Abend des 19. Sep­tem­ber in Mön­chen­glad­bach steht unter dem Titel „Die David Coult­hard Sto­ry“. Mode­ra­tor der Ver­an­stal­tung ist Mark Gal­lag­her, lang­jäh­ri­ger Motor­sport-Exper­te, Ex-Mana­ger im For­mel-1-Team von Eddie Jor­dan und Co-Kom­men­ta­tor bei den For­mel-1-Über­tra­gun­gen von BBC 5 Live.

Mark Gal­lag­her

 Am 19. Sep­tem­ber (20 Uhr), Red Box, Am Nord­park 299, 41069 Mön­chen­glad­bach
(In eng­li­scher Spra­che, wird simul­tan ins Deut­sche über­setzt).

Tickets: 20, 30, 40 Euro. Alle Tickets online hier oder  Tel. 0180 60 50 400, und an allen bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len. Prei­se jeweils zuzüg­lich Vor­ver­kaufs­ge­büh­ren.

Ausgabe 07-2018

David Coulthard

Formel-1-Legende in MG

 

Boxenstopp in der Red Box

Der For­mel-1-Vize-Welt­meis­ter 2001, David Coult­hard, kommt auf Ein­la­dung des Initia­tiv­kreis Mön­chen­glad­bach in den Nord­park und trägt aus sei­nem beweg­ten Leben vor. Voll­gas hieß es für den berühm­ten Bri­ten wäh­rend ins­ge­samt 246 Grand-Prix-Ren­nen, die er zwi­schen 1994 und 2008 für die Renn­stäl­le Wil­liams, McLa­ren und Red Bull fuhr. 13 Ren­nen hat er davon gewon­nen.

Mit 37 Jah­ren been­de­te David Coult­hard sei­ne Kar­rie­re als For­mel-1-Fah­rer und bau­te sich eine neue beruf­li­che Exis­tenz als For­mel-1-Exper­te, Co-Kom­men­ta­tor und Bot­schaf­ter für Red Bull sowie für die Stif­tung für Rücken­marks­for­schung Wings for Life auf. Auch hat er ein Buch ver­öf­fent­licht: “The Win­ning For­mu­la: Lea­dership, Stra­te­gy and Moti­va­ti­on The F1 Way”. Der unbe­ding­te Wil­le, zu gewin­nen und der bei­na­he mör­de­ri­sche Ein­satz, der oft­mals nötig ist, um die­ses Ziel zu errei­chen, ist eines der gro­ßen The­men in Fir­m­ense­mi­na­ren und auf Kon­fe­ren­zen. Auch hier ist David Coult­hard ein gern gese­he­ner Gast. „Ich bekom­me immer wie­der Ein­la­dun­gen, um dar­über zu spre­chen, wie Teams in der For­mel 1 arbei­ten”, sagt der 47-jäh­ri­ge. “Und je mehr Vor­trä­ge ich hal­te, des­to mehr ist mir bewusst, dass sich Men­schen aus unter­schied­li­chen Bran­chen immer wie­der auf das Sport-Busi­ness bezie­hen“, sagt er in einem Inter­view mit dem Inter­net-Por­tal motorsport.com.

Nun erzählt er also am 19. Sep­tem­ber in Mön­chen­glad­bach, war­um die For­mel 1 für ihn, sei­ne Kon­kur­ren­ten und ein Mil­li­ar­den-Publi­kum welt­weit pure Fas­zi­na­ti­on ist. Unter dem Titel „Die David-Coult­hard-Sto­ry“ unter­nimmt der ehe­ma­li­ge For­mel-1-Fah­rer für sein Publi­kum einen Par­force­ritt durch das Uni­ver­sum der Höchst­ge­schwin­dig­kei­ten, spricht über die Lust zu fah­ren und die Freu­de dar­an, ganz oben auf dem Podest zu ste­hen, aber auch über den Ein­satz und die Anstren­gung, die der Beruf for­dert.

Mark Gal­lag­her

Den Abend mode­riert Mark Gal­lag­her, lang­jäh­ri­ger Motor­sport-Exper­te, Ex-Mana­ger im For­mel-1-Team von Eddie Jor­dan und Co-Kom­men­ta­tor bei den For­mel-1-Über­tra­gun­gen von BBC 5 Live.

Am 19. Sep­tem­ber 2018, 20 Uhr (in eng­li­scher Spra­che, simul­tan ins Deut­sche über­setzt). In der Red Box, Am Nord­park 299, 41069 Mön­chen­glad­bach

 

Tickets: 20, 30, 40 Euro. Alle Tickets online hier oder tele­fo­nisch unter 0180 60 50 400, und an allen bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len. Prei­se jeweils zuzüg­lich Vor­ver­kaufs­ge­büh­ren.

Ausgabe 05-2018, Ausgabe 06-2018, GU 05-2018, Gu 06-2018

David Mayer de Rothschild

Abenteurer, Ökologe und Kämpfer

Der bri­ti­sche Aben­teu­rer, Öko­lo­ge und Kämp­fer gegen Umwelt­sün­den möch­te errei­chen, dass die Men­schen acht­sam und ganz bewusst mit sich selbst und der Natur umge­hen. Jüngs­te Zah­len bele­gen, dass es dafür höchs­te Zeit ist.

Zwi­schen 1950 und 2015 wur­den welt­weit rund 8,3 Mil­li­ar­den Ton­nen Plas­tik her­ge­stellt, die Hälf­te davon nach 2002. Das geht aus einem Arti­kel des Fach­blatts zur glo­ba­len Plas­tik­pro­duk­ti­on „Sci­ence Advan­ces“ her­vor. Die Pro­duk­ti­on wächst rasant, weil Plas­tik als viel­sei­ti­ges Mate­ri­al immer häu­fi­ger Ver­wen­dung fin­det. Das bio­lo­gisch kaum abbau­ba­re Plas­tik gelangt in gro­ßen Tei­len ins Meer. Dort wird es unzäh­li­gen Fischen, See­vö­geln und Schild­krö­ten zur Fal­le, zer­fällt unter dem Ein­fluss von Salz­was­ser und Son­nen­licht teils zu Mikro­plas­tik und gelangt in unse­re Nah­rungs­ket­te.

Der 39jährige David May­er de Roth­schild, Kopf der Expe­di­ti­ons­grup­pe „Adven­ture Eco­lo­gy“, ein Team, das auf die Sen­si­bi­li­sie­rung für den Kli­ma­wan­del auf­merk­sam machen will, rückt die­se Umwelt­ka­ta­stro­phe mit auf­se­hen­den Kam­pa­gnen in den Fokus der brei­ten Öffent­lich­keit. Dazu zählt sei­ne Expe­di­ti­on mit der „Plas­ti­ki“, einem ein aus 12.500 PET-Fla­schen kon­stru­ier­ten Segel­ka­ta­ma­ran. Voll­stän­dig von Spon­so­ren finan­ziert, das Mate­ri­al kom­plett recy­cel­bar, sticht die Plas­ti­ki im März 2010 in San Fran­cis­co in See und lan­det im Juni des Jah­res im aus­tra­li­schen Syd­ney Har­bour. Auf der etwa 15.000 Kilo­me­ter lan­gen Stre­cke segelt die Plas­ti­ki durch ein Ter­ri­to­ri­um aus Plas­tik, das als „Gre­at Paci­fic Gar­ba­ge Patch“, kurz „GPGP“, welt­weit trau­ri­ge Berühmt­heit erlangt hat.

Das The­ma sei­ner Prä­sen­ta­ti­on im Kunst­werk bringt die bei­den Anlie­gen von David May­er de Roth­schild auf den Punkt: Der bri­ti­sche Aben­teu­rer, Öko­lo­ge und Kämp­fer gegen Umwelt­sün­den möch­te errei­chen, dass die Men­schen acht­sam und ganz bewusst mit sich selbst und der Natur umge­hen. Jüngs­te Zah­len bele­gen, dass es dafür höchs­te Zeit ist.

Zwi­schen 1950 und 2015 wur­den welt­weit rund 8,3 Mil­li­ar­den Ton­nen Plas­tik her­ge­stellt, die Hälf­te davon nach 2002. Das geht aus einem Arti­kel des Fach­blatts zur glo­ba­len Plas­tik­pro­duk­ti­on „Sci­ence Advan­ces“ her­vor. Zum Ver­gleich: 8,3 Mil­li­ar­den Ton­nen, das ent­spricht etwa dem Gewicht von 1 Mil­li­ar­de Ele­fan­ten. Der größ­te Anteil die­ser Plas­tik­men­ge sei heu­te als Müll in der Umwelt zu fin­den. Bis zum Jahr 2050 wer­de sich die Men­ge an Plas­tik­müll ver­mut­lich auf etwa zwölf Mil­li­ar­den Ton­nen ver­grö­ßern. Die Pro­duk­ti­on wächst rasant, weil Plas­tik als viel­sei­ti­ges Mate­ri­al immer häu­fi­ger Ver­wen­dung fin­det. Das bio­lo­gisch kaum abbau­ba­re Plas­tik gelangt in gro­ßen Tei­len ins Meer. Dort wird es unzäh­li­gen Fischen, See­vö­geln und Schild­krö­ten zur Fal­le, zer­fällt unter dem Ein­fluss von Salz­was­ser und Son­nen­licht teils zu Mikro­plas­tik und gelangt in unse­re Nah­rungs­ket­te.

Der 39jährige David May­er de Roth­schild, Kopf der Expe­di­ti­ons­grup­pe „Adven­ture Eco­lo­gy“, ein Team, das auf die Sen­si­bi­li­sie­rung für den Kli­ma­wan­del auf­merk­sam machen will, rückt die­se Umwelt­ka­ta­stro­phe mit auf­se­hen­den Kam­pa­gnen in den Fokus der brei­ten Öffent­lich­keit. Dazu zählt sei­ne Expe­di­ti­on mit der „Plas­ti­ki“, einem ein aus 12.500 PET-Fla­schen kon­stru­ier­ten Segel­ka­ta­ma­ran. Voll­stän­dig von Spon­so­ren finan­ziert, das Mate­ri­al kom­plett recy­cel­bar, sticht die Plas­ti­ki im März 2010 in San Fran­cis­co in See und lan­det im Juni des Jah­res im aus­tra­li­schen Syd­ney Har­bour. Auf der etwa 15.000 Kilo­me­ter lan­gen Stre­cke segelt die Plas­ti­ki durch ein Ter­ri­to­ri­um aus Plas­tik, das als „Gre­at Paci­fic Gar­ba­ge Patch“, kurz „GPGP“, welt­weit trau­ri­ge Berühmt­heit erlangt hat. Die­ses Müll­are­al umfasst mitt­ler­wei­le eine Flä­che von 1,6 Mil­lio­nen Qua­drat­ki­lo­me­tern, das ent­spricht etwa drei­mal der Flä­che Frank­reichs.

Mode­riert wird der Abend von Ran­ga Yogeshwar, dem belieb­ten Wis­sen­schafts­jour­na­lis­ten, nicht zuletzt bekannt durch sei­ne WDR-Sen­dung „Quarks&Co.“ sowie „Die gro­ße Show der Natur­wun­der“ in der ARD. Sein Enga­ge­ment in der Wis­sens­ver­mitt­lung wur­de viel­fach aus­ge­zeich­net, so etwa mit der Ehren­dok­tor­wür­de der Uni­ver­si­tät Wup­per­tal, dem Bun­des­ver­dienst­kreuz der BRD oder dem deut­schen Fern­seh­preis und wei­te­ren Ehrun­gen.

Ran­ga Yogeshwar, Mode­ra­tor

Schirm­her­rin Ute Dall­mei­er, Geschäfts­füh­re­rin First-Rei­se­bü­ro-Mön­chen­glad­bach

Am 12. Juni 2018, 20 Uhr, im  Kunst­werk Wick­rath, Wick­rath­ber­ger Stra­ße 18B, 41189 Mön­chen­glad­bach. Mehr Infos hier!

Allgemein, Ausgabe 04-2018

Ben Feringa

Nobelpreis 2016 Chemie

Forschung zum Begreifen

2016 erhielt der Nie­der­län­der Pro­fes­sor Ben Ferin­ga gemein­sam mit dem Fran­zo­sen Jean-Pierre Sau­va­ge und dem gebür­ti­gen Bri­ten Fra­ser Stod­dart den Nobel­preis für Che­mie für „das Design und die Syn­the­se von mole­ku­la­ren Maschi­nen“. Die­se mole­ku­la­ren Maschi­nen – es sind die kleins­ten Maschi­nen der Welt – sol­len in der Zukunft etwa im Kör­per Medi­ka­men­te an den Ort brin­gen, an dem sie benö­tigt wer­den, oder gar Krebs­zel­len auf­spü­ren. „Die dies­jäh­ri­gen Preis­trä­ger haben extrem klei­ne Maschi­nen gebaut und sind in eine neue Dimen­si­on der Che­mie vor­ge­drun­gen“, hieß es von den Juro­ren. „Sie haben Mole­kü­le ent­wi­ckelt, deren Bewe­gun­gen man kon­trol­lie­ren kann und die eine Auf­ga­be erfül­len, wenn sie die dafür nöti­ge Ener­gie bekom­men.“ Zur Vita von Ben Ferin­ga geht es hier!

Ben Ferin­ga gilt unter Kol­le­gen als Red­ner, den man ger­ne auf einer Tagung erlebt, denn er setzt alles dar­an, For­schung leben­dig zu prä­sen­tie­ren, um sie sei­nen Zuhö­rern begreif­bar zu machen. Dafür schlüpft er auch schon ein­mal in die Rol­le des Ani­ma­teurs, der das schein­bar Unver­ständ­li­che im Rah­men eines popu­lä­ren Vor­trags für sein Publi­kum nach­voll­zieh­bar macht. Ste­fan Grim­me, Pro­fes­sor für Theo­re­ti­sche Che­mie an der Uni­ver­si­tät Bonn, war bei eini­gen sol­cher Vor­trä­ge von Ben Ferin­ga schon dabei. Er berich­tet, dass er sich für die Auf­trit­te des Nie­der­län­ders, den alle Kol­le­gen und Freun­de mit Ben anre­den, gera­de­zu begeis­tert. Der Nie­der­län­der mache nicht nur tol­le Wis­sen­schaft, son­dern auch eine ganz tol­le Show: „Feringas Cre­do ist: Sieh zu, dass die Leu­te Dei­ne For­schung auch begrei­fen!“ Und das sei für einen mole­ku­la­ren Maschi­nen­bau­er gar nicht so ein­fach, so Ste­fan Grim­me wei­ter.

Ben Ferin­ga unter­füt­tert sei­nen Vor­trag auch mit ani­mier­ten Fil­men. Am Abend des 25. April darf man sich also im Audi­max der Hoch­schu­le Nie­der­rhein,  Web­schul­stra­ße 41–43, 41065 Mön­chen­glad­bach auf den span­nen­den Vor­trag des Nobel­preis­trä­gers freu­en. Am Vor­mit­tag des­sel­ben Tages erläu­tert der Nobel­preis­trä­ger eine Stun­de lang ca. 500 Stu­den­ten der Hoch­schu­le Nie­der­rhein sowie Schü­lern der wei­ter­füh­ren­den Mön­chen­glad­ba­cher Schu­len, wie er und sein Team es geschafft haben, aus unbe­leb­ter Mate­rie syn­the­ti­sche Mole­kü­le zu pro­du­zie­ren, die sich auto­nom bewe­gen kön­nen. Das sei nicht weni­ger als „der Beginn einer neu­en indus­tri­el­len Revo­lu­ti­on des 21. Jahr­hun­derts, basie­rend auf mole­ku­la­ren Maschi­nen“, wie es die König­lich-Schwe­di­sche Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten im Okto­ber 2016 anläss­lich der Preis­ver­kün­dung for­mu­lier­te. Das Inter­es­se der Schu­len war rie­sig, inner­halb von 4 Tagen waren alle Plät­ze für den Vor­trag ver­ge­ben.

Peter Schlip­kö­ter – Geschäfts­füh­rer der Mar­ke­ting Gesell­schaft Mön­chen­glad­bach durf­te den For­scher bereits ken­nen­ler­nen.  „Bei mei­nem Tref­fen mit Ben Ferin­ga in Gro­nin­gen ging es uns dar­um dar­um, wie wir den Tag in Mön­chen­glad­bach struk­tu­rie­ren.  Dabei habe ich den Pro­fes­sor als einen fas­zi­nie­ren­den, extrem posi­ti­ven Men­schen ken­nen­ler­nen dür­fen. Er wird den Stu­den­ten und Schü­lern auf packen­de Wei­se die­sen kom­ple­xen Stoff nahe­brin­gen“, .ist Peter Schlip­kö­ter über­zeugt, der den Besuch des Che­mi­kers für den Initia­tiv­kreis Mön­chen­glad­bach orga­ni­siert.

Da passt der Schirm­herr the­ma­tisch genau – Pro­fes­ser Dr. med. Andre­as Lahm, Geschäfts­füh­rer der Kli­ni­ken Maria Hilf GmbH und Per­sön­li­ches Mit­glied im Initia­tiv­kreis Mön­chen­glad­bach hat die Schirm­herr­schaft für die­sen Vor­trag übenom­men.

Schirm­herr Prof. Lahm

Mode­riert wird die Abend­ver­an­stal­tung von n-tv-Chef­mo­de­ra­tor Chris­toph Teu­ner. Der Jour­na­list wur­de bereits für den Bam­bi-Publi­kums­preis nomi­niert. Neben den täg­li­chen Haupt­nach­rich­ten mode­riert Chris­toph Teu­ner für n-tv sämt­li­che Groß­ereig­nis­se.

Mode­ra­tour Chris­toph Teu­ner

 

Mehr Infos hier!  Die Ver­an­stal­tung ist bereits aus­ver­kauft.

Ausgabe 03-2018

Bernard Feringa

Forschung zum Begreifen

2016 erhielt der Nie­der­län­der Ber­nard Ferin­ga gemein­sam mit dem Fran­zo­sen Jean-Pierre Sau­va­ge und dem gebür­ti­gen Bri­ten Fra­ser Stod­dart den Nobel­preis für Che­mie für „das Design und die Syn­the­se von mole­ku­la­ren Maschi­nen“. Die­se mole­ku­la­ren Maschi­nen – es sind die kleins­ten Maschi­nen der Welt – sol­len in der Zukunft im Kör­per Medi­ka­men­te an den Ort brin­gen, an dem sie benö­tigt wer­den, oder gar Krebs­zel­len auf­spü­ren. „Die dies­jäh­ri­gen Preis­trä­ger haben extrem klei­ne Maschi­nen gebaut und sind in eine neue Dimen­si­on der Che­mie vor­ge­drun­gen“, hieß es von den Juro­ren. „Sie haben Mole­kü­le ent­wi­ckelt, deren Bewe­gun­gen man kon­trol­lie­ren kann und die eine Auf­ga­be erfül­len, wenn sie die dafür nöti­ge Ener­gie bekom­men.“

Die höchs­te Aus­zeich­nung für Che­mi­ker ist mit umge­rech­net rund 830.000 Euro (acht Mil­lio­nen Schwe­di­schen Kro­nen) dotiert. Jean-Pierre Sau­va­ge forscht an der Uni­ver­si­tät von Straß­burg, Fra­ser Stod­dart an der Nor­thwes­tern Uni­ver­si­ty in Evans­ton im US-Bun­des­staat Illi­nois und der Ber­nard Ferin­ga an der Uni­ver­si­tät von Gro­nin­gen.

Che­mie­no­bel­preis­trä­ger 2016 Prof. Ber­nard Ferin­ga

Bernard Feringa will Forschung verständlich vermitteln

Ber­nard Ferin­ga gilt unter Kol­le­gen als Red­ner, den man ger­ne auf einer Tagung erlebt, denn er setzt alles dar­an, For­schung leben­dig zu prä­sen­tie­ren, um sie sei­nen Zuhö­rern begreif­bar zu machen. Dafür schlüpft er auch schon ein­mal in die Rol­le des Ani­ma­teurs, der das schein­bar Unver­ständ­li­che im Rah­men einer Show für sein Publi­kum nach­voll­zieh­bar macht. Ste­fan Grim­me, Pro­fes­sor für Theo­re­ti­sche Che­mie an der Uni­ver­si­tät Bonn, war bei eini­gen sol­cher Vor­trä­ge von Ber­nard Ferin­ga schon dabei. Er berich­tet, dass er sich für die Auf­trit­te des Nie­der­län­ders, den alle Kol­le­gen und Freun­de mit Ben anre­den, gera­de­zu begeis­tert. Der Nie­der­län­der mache nicht nur tol­le Wis­sen­schaft, son­dern auch eine ganz tol­le Show: „Feringas Cre­do ist: Sieh zu, dass die Leu­te Dei­ne For­schung auch begrei­fen!“ Und das sei für einen mole­ku­la­ren Maschi­nen­bau­er gar nicht so ein­fach, so Ste­fan Grim­me wei­ter. Ber­nard Ferin­ga löse das Pro­blem auch mit ani­mier­ten Fil­men, die er unter­stüt­zend bei sei­nen Vor­trä­gen ablau­fen lässt. Am 25. April darf man also im Audi­max der Hoch­schu­le Nie­der­rhein auf den Vor­trag des Nobel­preis­trä­gers gespannt sein.

Mode­riert wird die Ver­an­stal­tung von Chris­toph Teu­ner. Der n-tv Chef­mo­de­ra­tor wur­de bereits für den Bam­bi-Publi­kums­preis nomi­niert und mode­riert neben den täg­li­chen Haupt­nach­rich­ten sämt­li­che Groß­ereig­nis­se für den Nach­rich­ten­sen­der.

Chris­toph Teu­ner

Am 25. April 2018, 20 Uhr, Audi­max der Hoch­schu­le Nie­der­rhein, Web­schul­stra­ße 41–43, 41065 Mön­chen­glad­bach

 

Mehr Infos hier ! Alle Tickets online hier oder Tel. 0180 60 50 400, und an allen bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len. Prei­se jeweils zuzüg­lich Vor­ver­kaufs­ge­büh­ren.

Ausgabe 01-2018

Initiativkreis MG 2018

Pioniere, Nobelpreisträger, Künstler

© Ber­nard Ferin­ga

Professor Bernard Feringa, Chemienobelpreisträger

2016 erhielt der Nie­der­län­der Ber­nard Ferin­ga gemein­sam mit dem Fran­zo­sen Jean-Pierre Sau­va­ge und dem gebür­ti­gen Bri­ten Fra­ser Stod­dart den Nobel­preis für Che­mie für „das Design und die Syn­the­se von mole­ku­la­ren Maschi­nen“. Die mole­ku­la­ren Maschi­nen sol­len in der Zukunft im Kör­per Medi­ka­men­te an den Ort brin­gen, an dem sie benö­tigt wer­den, oder gar Krebs­zel­len auf­spü­ren. „Die dies­jäh­ri­gen Preis­trä­ger haben extrem klei­ne Maschi­nen gebaut und sind in eine neue Dimen­si­on der Che­mie vor­ge­drun­gen“, hieß es von den Juro­ren. Am 25. April 2018, 20 Uhr, Audi­max der Hoch­schu­le Nie­der­rhein, Web­schul­stra­ße 41–43, 41065 Mön­chen­glad­bach.

© David May­er de Roth­schild

 David May­er de Roth­schild

Der bri­ti­sche Aben­teu­rer und Umwelt­ak­ti­vist David May­er de Roth­schild macht mit Expe­di­tio­nen auf den Kli­ma­wan­del auf­merk­sam. 2010 wur­de die „Plas­ti­ki“ fer­tig­ge­stellt, ein aus 12.500 PET-Fla­schen kon­stru­ier­ter Segel­ka­ta­ma­ran. Mit der Plas­ti­ki-Expe­di­ti­on woll­ten Roth­schild und sein Team auf die Gefähr­dung der Mee­re durch Plas­tik­müll auf­merk­sam machen. 2007 erhielt David May­er de Roth­schild den GQ Award als Mann des Jah­res in der Kate­go­rie Enga­ge­ment. 2011 wur­de er mit dem Ehren­preis des Deut­schen Nach­hal­tig­keit­prei­ses aus­ge­zeich­net. Am 12. Juni 2018, 20 Uhr, Kunst­werk, Wick­rath­ber­ger Stra­ße 18B, 41189 Mön­chen­glad­bach

Chris­to Den Reichs­tag in Ber­lin ver­hüll­te der 1935 in Bul­ga­ri­en gebo­re­ne Chris­to 1995, zehn Jah­re spä­ter leuch­te­te der gan­ze Cen­tral Park in safran­gel­bem Stoff. Immer wie­der rea­li­siert der welt­be­kann­te Ver­hül­lungs­künst­ler spek­ta­ku­lä­re Instal­la­tio­nen, bei denen meist bekann­te Bau­wer­ke oder gan­ze Land­schaf­ten für kur­ze Zeit unter Stoff ver­schwin­den. Unver­gess­lich auch sein Werk “Floa­ting Piers” 2016, das statt der von den Orga­ni­sa­to­ren erwar­te­ten 500.000 Besu­cher geschätz­te 1,2 Mil­lio­nen anzog. Herbst 2018, 20 Uhr, Datum und Ort wer­den noch bekannt­ge­ge­ben.

© G. Coscia

Das Taschenlampenkonzert

Alle zwei Jah­re lädt der Initia­tiv­kreis zum belieb­ten Taschen­lam­pen­kon­zert der Ber­li­ner Band Rum­pel­stil ein. Dann erle­ben die klei­nen und gro­ßen Besu­cher swin­gen­de und rocken­de Abend­kon­zer­te im geheim­nis­voll dunk­len Park der Volks­bank. Gan­ze Fami­li­en sin­gen mit, tan­zen und leuch­ten mit ihren Taschen­lam­pen kunst­vol­le Gebil­de in den Abend­him­mel. 2.000 Kin­der besuch­ten mit ihren Eltern das letz­te Kon­zert im Jahr 2016. Das Taschen­lam­pen­kon­zert fin­det in Mön­chen­glad­bach 2018 nun schon zum neun­ten Mal statt. Am 15. Sep­tem­ber 2018, 19.30 Uhr, Park der Volks­bank Mön­chen­glad­bach, Sene­fel­d­erstra­ße 25, 41066 Mön­chen­glad­bach.

© MIla Pavan

Windsbacher Knabenchor

Der Winds­ba­cher Kna­ben­chor gilt heu­te als eines der füh­ren­den Ensem­bles sei­ner Art. Der musi­ka­li­sche Schwer­punkt liegt auf der geist­li­chen Musik, wobei das Reper­toire von der Renais­sance bis zur Moder­ne reicht. Neben A-cap­pel­la-Wer­ken aller Epo­chen umfasst es auch die gro­ßen Ora­to­ri­en von Johann Sebas­ti­an Bach, Georg Fried­rich Hän­del, Wolf­gang Ama­de­us Mozart, Felix Men­dels­sohn Bar­thol­dy und Johan­nes Brahms. Am 3. Dezem­ber 2018, 20 Uhr, Pfarr­kir­che St. Mari­en, Oden­kir­che­ner Stra­ße 3, 41236 Mön­chen­glad­bach.

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Ausgabe 10-2017

Gerhard Schröder

Bundeskanzler a.D.

Am 16. Okto­ber (20 Uhr) refe­riert der ein­zi­ge noch leben­de Alt­bun­des­kanz­ler Ger­hard Schrö­der auf Ein­la­dung des Initia­tiv­kreis Mön­chen­glad­bach in der Pio­nier-Rei­he des Unter­neh­mer­zu­sam­men­schlus­ses zu „Her­aus­for­de­run­gen und Per­spek­ti­ven für Euro­pa und Deutsch­land“ in der Kai­ser-Fried­rich-Hal­le.

Dun­ja Haya­li, Jour­na­lis­tin und Fern­seh­mo­de­ra­to­rin, mode­riert den Abend


Agen­da 2010“, Nein zum Irak­krieg, größ­te EU-Erwei­te­rung: Drei Kapi­tel aus den bei­den Amts­zei­ten Ger­hard Schrö­ders als sieb­ter Bun­des­kanz­ler der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land 1998 bis 2005, die als his­to­risch ver­bucht wer­den können.„Agenda 2010“: 2003 galt Deutsch­land als der kran­ke Mann Euro­pas. Mit mehr als fünf Mil­lio­nen Arbeits­lo­sen droh­te die Sta­bi­li­tät der sozia­len Siche­rungs­sys­te­me an die Gren­zen ihrer Finan­zier­bar­keit zu gelan­gen. Um das Land zukunfts­fä­hig zu gestal­ten, ent­warf die Regie­rung unter Ger­hard Schrö­der das markt­wirt­schaft­li­che Reform­werk „Agen­da 2010“. Hier­durch wur­den wich­ti­ge Refor­men ange­sto­ßen und umge­setzt. Das Reform­werk wur­de 2016 mit dem Lud­wig-Erhard-Preis aus­ge­zeich­net.

Nein zum Irak­krieg: Im Som­mer 2002 kün­dig­te Ger­hard Schrö­der an, dass sich Deutsch­land unter sei­ner Füh­rung nicht an einem Krieg gegen den Irak betei­li­gen wer­de. Er war von den Kriegs­be­grün­dun­gen, die von der US-Regie­rung vor­ge­bracht wur­den – so ver­mu­te­te man in den USA etwa Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fen im Irak – nicht über­zeugt.

EU-Erwei­te­rung: Nach dem Fall des Eiser­nen Vor­hangs 1989/1990 hat­ten die ost­eu­ro­päi­schen Staa­ten Frei­heit und Sou­ve­rä­ni­tät wie­der­ge­won­nen, waren aber noch nicht Mit­glied der Euro­päi­schen Uni­on. Die Bei­tritts­ver­hand­lun­gen, die im Jahr 1997 unter Dr. Hel­mut Kohl begon­nen hat­ten, war­te­ten noch auf einen Abschluss. Auf dem Kopen­ha­ge­ner EU-Gip­fel im Jahr 2002 konn­te mit deut­scher Unter­stüt­zung, vor allem der pol­ni­schen Anlie­gen, der Weg für den EU-Bei­tritt von acht ost­eu­ro­päi­schen Staa­ten sowie Zypern und Mal­ta zum 1. Mai 2004 frei­ge­macht wer­den.

Schirm­herr der Ver­an­stal­tung
Schim­herr des Abends ist Dr. Erich Brö­ker, Vor­stand der Jagen­berg AG.

Mehr Infos und Tickets hier

 

Ausgabe 10-2017, Ausgabe 11-2017

Rising Stars 2017

Das LJO NRW Frisch und zielstrebig

Seit 2006 zeich­net der Initia­tiv­kreis Mön­chen­glad­bach in Zusam­men­ar­beit mit der Euro­päi­schen Kul­tur­stif­tung EUROPAMUSICALE  alle zwei Jah­re her­aus­ra­gen­de Nach­wuchs­mu­si­ker mit dem För­der­preis „Rising Stars Mön­chen­glad­bach“ aus.

In die­sem Jahr geht die Aus­zeich­nung erst­mals an ein Orches­ter: Rund 80 jun­ge Musi­ke­rin­nen und Musi­ker des Lan­des­ju­gend­or­ches­ters NRW wer­den auf der Büh­ne der Kai­ser-Fried­rich-Hal­le sit­zen, wenn Schirm­herr Ste­fan Löb und Ober­bür­ger­meis­ter Hans Wil­helm Rei­ners am 2. Novem­ber 2017 den mit 10.000 Euro dotier­ten Preis „Rising Stars Mön­chen­glad­bach 2017“ über­rei­chen.

Das Lan­des­ju­gend­or­ches­ter NRW ver­eint die begab­tes­ten Musik­ta­len­te des Lan­des und bes­ten Preis­trä­ger des Wett­be­werbs „Jugend musi­ziert“. Zwei Mal im Jahr tref­fen sie sich zu kon­zen­trier­ten Pro­be­pha­sen, um anschlie­ßend in Kon­zer­ten Publi­kum und Pres­se mit höchs­ter musi­ka­li­scher Qua­li­tät und leben­di­ger Fri­sche zu begeis­tern. „Sie sind gut. Sie spie­len mit Feu­er!“, schwärmt Maes­tro Juk­ka-Pek­ka Saras­te, Chef­di­ri­gent des WDR Sin­fo­nie­or­ches­ters, das seit 2006 eine Paten­schaft für das LJO über­nimmt.

In der Kai­ser-Fried­rich-Hal­le stellt sich das Lan­des­ju­gend­or­ches­ter NRW mit einem Schlüs­sel­werk der Ora­to­ri­en­ge­schich­te vor: dem Deut­schen Requi­em von Johan­nes Brahms.  Neben dem Orches­ter über­nimmt der Chor die tra­gen­de Rol­le in dem Requi­em. Das LJO musi­ziert gemein­sam mit 80 Mit­glie­dern des Jugend­chors am Köl­ner Dom, einer renom­mier­ten und pro­fi­lier­ten Sän­ger­ge­mein­schaft, die sich weit über Köln hin­aus einen Namen gemacht hat.

Sopra­nis­tin Kate­ry­na Kas­per

Mit der Sopra­nis­tin Kate­ry­na Kas­per und dem Bari­ton André Balei­ro ste­hen den Musi­kern und Chor­sän­gern zwei renom­mier­te Solis­ten zur Sei­te.

Bari­ton André Balei­ro

Die Gesamt­lei­tung liegt in den bewähr­ten Hän­den von Prof. Hubert Buch­ber­ger. Für den Frank­fur­ter Kam­mer­mu­si­ker, Hoch­schul­leh­rer, Diri­gen­ten und Gei­ger, der seit 2002 stän­di­ger Diri­gent des LJO NRW war, ist die Herbst­pha­se zugleich die Abschieds­pha­se. Um so mehr freut er sich, dass der gemein­sa­me Weg mit der Preis­ver­lei­hung „Rising Stars“ gekrönt wird: „Für mich bedeu­tet mir die­se Aus­zeich­nung sehr viel. Ich ver­ab­schie­de mich nach 16 Jah­ren mit viel­leicht auch ein wenig Stolz, dass es mir gelun­gen ist, das LJO NRW zu solch einem sta­bi­len Niveau zu ent­wi­ckeln.

Tickets  gibt es zum Preis von 20 und 25 Euro hier!