Asya Fateyeva

Echo Klassik Preisträgerin

Bereits im Neu­jahrs­kon­zert 2016 begeis­ter­te sie das Publi­kum mit ihrem vir­tuo­sen wie ein­fühl­sa­men Spiel, nun ist Asya Fatey­e­va erneut bei den Nie­der­rhei­ni­schen Sin­fo­ni­kern zu Gast, nun im drit­ten Sin­fo­nie­kon­zert, das am 6. Dezem­ber (20 Uhr) im Kon­zert­saal des Thea­ters Mön­chen­glad­bach und am 7. Dezem­ber (20 Uhr) in der Kai­ser-Fried­rich-Hal­le statt­fin­det.

Ihre Viel­sei­tig­keit beweist die Künst­le­rin dies­mal mit zwei fran­zö­si­schen Wer­ken: Mit den „Gemäl­den aus der Pro­vence“ der kaum bekann­ten Kom­po­nis­tin Pau­le Mau­rice ent­führt sie in fünf far­ben­rei­chen Bil­den mit­ten hin­ein in fran­zö­si­sches, idyl­li­sches Land­le­ben. Das „Con­cer­ti­no da Came­ra“ von Jac­ques Ibert schlägt hin­ge­gen die Brü­cke zu den pri­mär mit dem Saxo­phon ver­bun­de­nen „Sphä­ren“, ver­bin­det er dar­in doch baro­cke Moto­rik mit Anlei­hen aus Jazz und Blues.

Ein gekonn­ter Stil­mix bil­det sodann auch den Abschluss des Kon­zert­abends: In sei­ner Sui­te aus der Schau­spiel­mu­sik zu „Der Bür­ger als Edel­mann“ ver­bin­det Richard Strauss geist­reich – und im lie­be­vol­lem Umgang mit Lul­lys ursprüng­li­cher Büh­nen­mu­sik – baro­cke Sti­lis­tik und sein eige­nes Idi­om zu einer zwi­schen den Sphä­ren schwe­ben­den Ton­spra­che.

Als Bogen zur fran­zö­si­schen Pro­vence eröff­net das Kon­zert mit Joseph Haydns Sin­fo­nie „Die Hen­ne“ in länd­li­chen Gefil­den. Ihren Bei­na­men ver­dankt die Sin­fo­nie Nr. 83 g-Moll hier­bei einem recht „gackern­den“ Vor­schlags­mo­tiv im Eröff­nungs­satz.  Diri­gent des Abends ist der neue ers­te Kapell­meis­ter des Thea­ters, Die­go Mar­tin-Etxe­bar­ria. Mehr Infos und Tickets unter hier sowie am Kon­zert­tag an der Abend­kas­se.

 

[ssba]