Waltons Violakonzert

Im zwei­ten Sin­fo­nie­kon­zert der Nie­der­rhei­ni­schen Sin­fo­ni­ker, das 25. Okto­ber um 20 Uhr im Kon­zert­saal des Thea­ters Mön­chen­glad­bach und am 26. Okto­ber eben­falls um 20 Uhr in der Kai­ser-Fried­rich-Hal­le Mön­chen­glad­bach statt­fin­det, erwar­tet das Publi­kum ein beson­ders aus­drucks­rei­ches und klang­far­ben­star­kes Programm.

So ist der Titel des Eröff­nungs­werks „Gey­sir“ wört­lich zu ver­ste­hen: Der islän­di­sche Kom­po­nist Jón Leifs schil­dert dar­in musi­ka­lisch die Ent­ste­hung eines Gey­sirs tief unter der Erd­ober­flä­che, sei­nen all­mäh­li­chen Weg nach oben und schließ­lich sei­nen gewal­ti­gen Ausbruch.

Mit dem Brat­schen­kon­zert von Wil­liam Walton, in dem der Bri­te eine bei ihm bis­lang nicht gekann­te Emo­ti­ons­brei­te auf­fä­chert, folgt eines der bedeu­tends­ten Solo­kon­zer­te für das oft unter­schätz­te und häu­fig ver­nach­läs­sig­te Instru­ment Vio­la. Als Solist des Kon­zerts konn­te GMD Mih­kel Küt­s­on einen der bekann­tes­ten und inter­na­tio­nal erfolg­reichs­ten Brat­schis­ten über­haupt gewin­nen: Nils Mön­ke­mey­er. Auch am Nie­der­rhein ist er kein Unbe­kann­ter, er begeis­ter­te das Sin­fo­nie­kon­zert­pu­bli­kum bereits 2008.

Strah­len­de Lebens­freu­de und Zuver­sicht auf der einen Sei­te, tiefs­te Ver­zweif­lung und größ­ter Schmerz auf der ande­ren kenn­zeich­nen die sechs­te Sin­fo­nie von Anton Bruck­ner, mit der der Abend einen gewich­ti­gen Schluss­punkt erhält. Ihr Ada­gio ist gar eine der aus­drucks­stärks­ten Kom­po­si­tio­nen des Öster­rei­chers. Vor bei­den Kon­zer­ten fin­det ab 19.15 Uhr eine Kon­zert­ein­füh­rung statt.

Mehr Infos und Tickets unter www.theater-kr-mg.de sowie am Kon­zert­tag an der Abendkasse.

 

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