davor und dahinter

Das Inter­es­se der Male­rin Gise­la Hap­pe gilt den man­nig­fal­ti­gen Struk­tu­ren und Far­ben in der Natur und deren Trans­for­ma­ti­on in Male­rei. Als Bild­trä­ger bevor­zugt sie trans­pa­ren­te Acryl­glas-Schei­ben, auf die sie die Far­ben Schicht um Schicht auf­bringt, mal mehr, mal weni­ger durch­schei­nend; ein Pro­zess, der Trans­pa­renz und Opa­zi­tät in der Male­rei aus­lo­tet und der auch das Unvor­her­seh­ba­re will­kom­men heißt und inte­griert. Das Licht, das durch die bemal­te Schei­be gebro­chen und von der Wand reflek­tiert wird, inten­si­viert die Far­ben und bringt sie zum Leuch­ten.

Foto: Tho­mas Rüsen­berg

Seit eini­ger Zeit nutzt Gise­la Hap­pe ihre ursprüng­lich als Skiz­zen ange­fer­tig­ten Natur-Foto­gra­fi­en, um sie als gleich­wer­ti­ge Part­ner mit ihrer Male­rei kor­re­spon­die­ren zu las­sen – und einen Dia­log zu ent­fa­chen, der auf den Betrach­ter über­springt.  Für die Aus­stel­lung im [ent­wi­ckelt Gise­la Hap­pe eine Serie aus klei­nen For­ma­ten auf beid­sei­tig bemal­tem Acryl­glas, die als Fries durch die Gale­rie­räu­me mäan­dern wer­den. Ein Pre­view der Aus­stel­lung erfolgt im Rah­men der Mön­chen­glad­ba­cher Kul­tur­nacht am 26. Mai 2018 in der Zeit von 18 – 22 Uhr.

Die Aus­stel­lung läuft bis zum 10. Juni und  wird am 27. Mai 2018 in der Zeit von 11.30 – 16 Uhr eröff­net. Es erscheint eine Edi­ti­on.

kunstraumno.10
Mat­thi­as­stras­se 10
41063 Mön­chen­glad­bach

[ssba]