Schritt für Schritt

Stadtschützenfest in Mönchengladbach

Der Alte Markt zeigt sich am 2. und 3. Sep­tem­ber von sei­ner gemüt­li­chen Sei­te: Die Schüt­zen zie­hen auf, brin­gen alte Trach­ten mit und Volks­fest­stim­mung, wie sie frü­her ein­mal war und heu­te noch beliebt ist. 175 Jah­re Glad­ba­cher Schüt­zen­fest, das ist Tra­di­ti­on seit 1836. Buden­gas­sen und Stän­de, Spaß­ma­cher und Musi­kan­ten sor­gen für ein wenig Jahr­markt­at­mo­sphä­re.

Erwar­tet wer­den bis zu 50.000 Markt­gäs­te, die neu­gie­rig, hung­rig und schau­lus­tig sein sol­len: Alle drei Bedürf­nis­se wol­len die gast­ge­ben­den Schüt­zen erfül­len. Wenn die Bru­der­schaf­ten auch auf Alt­be­währ­tes set­zen, alles beim Alten las­sen sie nicht. So hat ihr Stadt­schüt­zen­fest längst Stadt­fest­cha­rak­ter, geht’s beim „Treff­punkt Kapu­zi­ner­platz“ locker und lus­tig zu. Das sind die Oldies von Abba, Beat­les und Zap­pa eben­so wie Schüt­zen­folk­lo­re und die Geheim­nis­se von Tau­send-und-einer-Nacht. Zur unter­halt­sa­men Büh­nen-Show zap­fen die Fest­wir­te hei­mi­sches Alt­bier an und ser­vie­ren Def­ti­ges und Kuli­na­ri­sches: Treff­punkt Kapu­zi­ner­platz.

Stadt­schüt­zen­fest 2016

His­to­risch sind die Trach­ten und Uni­for­men der Schüt­zen, die sich am ers­ten Wochen­en­de im Sep­tem­ber auf dem Alten Markt zu Umzü­gen und Para­de sam­meln. Am Fest­sams­tag geht es mit dem Königs­schuss los, ermit­teln die Bru­der­schaf­ten unter bis zu 38 Kan­di­da­ten um 15 Uhr beim Vogel­schuss auf dem Kapu­zi­ner­platz ihre neue Majes­tät.

Das Schüt­zen­pro­gramm am Fest­sonn­tag beginnt mit der Krö­nungs­mes­se um 13.45 Uhr im Müns­ter. Danach zie­hen 2500 Schüt­zen und Musi­kan­ten (zwölf Musik­ka­pel­len bla­sen den Marsch) durch die Innen­stadt und zur Para­de, die um 16.15 Uhr am Alten Markt ist. Die Marsch­er­laub­nis gibt Ober­bür­ger­meis­ter Hans-Wil­helm Rei­ners, ohne des­sen Ja-Wort Gene­ral Lothar Erbers nicht antre­ten lässt. OB Rei­ners hat an die­sem zwei­ten Fest­tag sei­ne ers­te Bewäh­rungs­pro­be schon hin­ter sich. Er muss zur Eröff­nung das Frei­bier­fass mit Schwung anschla­gen und allen zupros­ten.

Die Schüt­zen aber müs­sen mar­schie­ren, erst den Berg hin­ab und dann wie­der hin­auf. Nur der König geht nicht zu Fuß. Er lässt vor­fah­ren, sitzt in der Kut­sche. Ste­hen dür­fen die Zuschau­er, von denen bei gutem Wet­ter allein bei der Fest­pa­ra­de am Sonn­tag um 16.15 Uhr gut und gern 20.000 am Alten Markt erwar­tet wer­den.

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