West-östliches

Spannungsfeld

Mit sei­nen dra­ma­tur­gisch durch­dach­ten Kon­zert­pro­gram­men hat sich der in Rumä­ni­en gebo­re­ne Pia­nist und ECHO-Preis­trä­ger Her­bert Schuch als einer der inter­es­san­tes­ten Musi­ker sei­ner Gene­ra­ti­on einen Namen gemacht. Seit der Sai­son 2014/15 spielt der begeis­ter­te Kam­mer­mu­si­ker auch im Duo mit der renom­mier­ten und mit etli­chen inter­na­tio­na­len Prei­sen aus­ge­zeich­ne­ten Pia­nis­tin Gül­ru Ensari.

Ob vier­hän­dig an einem oder zwei Flü­geln – das deutsch-tür­ki­sche Kla­vier­duo über­zeug­te schon auf zahl­rei­chen inter­na­tio­na­len Podi­en, dar­un­ter im BOZAR in Brüs­sel und beim Anta­lya Pia­no Fes­ti­val. 2017 erschien die von der Pres­se hoch­ge­lob­te ers­te CD-Auf­nah­me des Duos, auf der unter ande­rem die Ersteinspie­lung von zwei ana­to­li­schen Melo­di­en ein­ge­spielt sind, die der tür­ki­sche Kom­po­nist Özkan Manav den bei­den gewid­met hat.

Die Stü­cke wer­den auch beim Meis­ter­kon­zert am Don­ners­tag, dem 26. April 2018 (20 Uhr) erklin­gen, umrahmt von Tän­zen Brahms‘ und Hin­de­miths sowie bedeu­ten­den Duo­wer­ken Schu­berts. Das west-öst­li­che Span­nungs­feld der Stü­cke erzählt auch die pri­va­te Geschich­te des Duos: Her­bert Schuch und Gül­ru Ensari hei­ra­te­ten 2014 in Istan­bul und leben seit eini­gen Jah­ren in ihrer Wahl­hei­mat Köln.

Wegen der Restau­rie­rung der Kai­ser-Fried­rich-Hal­le fin­det das Meis­ter­kon­zert im Thea­ter Mön­chen­glad­bach statt. Vor dem Kon­zert sind die Besu­cher um 19.15 Uhr zu einer Pro­gramm­ein­füh­rung mit den Künst­lern ein­ge­la­den. Das Kon­zert wird unter­stützt durch die Josef und Hil­de Wil­berz-Stif­tung.

Tickets gibt es hier!

 

[ssba]