Reisen ohne Grenzen

Mit atem­be­rau­ben­den Auf­nah­men auf Groß­lein­wän­den berich­ten Aben­teu­rer und Pro­fi-Foto­gra­fen haut­nah und  live von ihren Erleb­nis­sen und neh­men Sie in den Rei­se­re­por­ta­gen auf eine „Rei­se im Kopf“ mit.

Reisereportage Myanmar Zauber eines goldenen Landes

Als Andre­as Prö­ve nach 30 Jah­ren noch ein­mal durch Bur­ma reist, erfüllt sich eine alte Pro­phe­zei­ung: “Wer das Lächeln sucht, wird es in Bur­ma fin­den.” Ein posi­ti­ves Grund­rau­schen domi­niert das Land.  Von dem unver­brüch­li­chen Opti­mis­mus lässt sich der Foto­re­por­ter in sei­nem Roll­stuhl 3.000 Kilo­me­ter weit davon­tra­gen. Lie­be­vol­le Details berei­chern den Inten­siv-Rei­sen­den in dem kon­trast­rei­chen Viel­völ­ker­staat: Eine Dame mit bun­ten Tüchern um den Kopf trägt auf­ge­türm­te Mes­sing­rin­ge um ihren Hals. Beim bud­dhis­ti­schen Was­ser­fest bleibt kei­ne Faser tro­cken. Auf sei­nem höl­zer­nen Kanu zeigt ein Fischer All­tags­akro­ba­tik. Über dem Spie­gel eines Sees erhe­ben sich Fels und Tem­pel wie mit­ein­an­der bal­gend hin­ter Tro­pen­bäu­men. Ein trü­ge­ri­sches Bild von Ruhe und Frie­den? Im Jahr 1989 nann­ten Mili­tärs Bur­ma in „Myan­mar“ um, als Sym­bol für Zusam­men­halt. Jahr­hun­der­te­lang präg­ten Kon­flik­te das Land der gol­de­nen Pago­den, zuletzt der Wunsch nach Demo­kra­tie. So trifft Prö­ve auf Dis­si­den­ten eben­so wie auf Wahr­sa­ger im Dienst der Mili­tärs. Ein tie­fer Ein­blick in das Land der gol­de­nen Pago­den! Am 17. März (19 Uhr) im Haus Erho­lung.

Reisereportage Ein Weg um die Welt — Ohne viel Geld

Zu zweit zie­hen Gwen­do­lin Weis­ser und Patrick All­gai­er im Früh­ling 2013 los, um drei­ein­halb Jah­re und 97.000 Kilo­me­ter spä­ter zu dritt nach Hau­se zu keh­ren: Von ihrer Hei­mat­stadt Frei­burg soll es über Land und Was­ser so weit in den Osten gehen, bis sie aus dem Wes­ten wie­der zurück­kom­men – ohne ein ein­zi­ges Flug­ti­cket. Per Anhal­ter rei­sen sie durch Tadschi­ki­stan, Geor­gi­en, Iran, Paki­stan, Chi­na und die Mon­go­lei. Jedes Auto bringt eine neue Geschich­te, eine neue Begeg­nung, die man so nie hät­te pla­nen kön­nen. In Sibi­ri­en dann die Über­ra­schung: Schwan­ger. Alte Plä­ne wer­den ver­wor­fen, neue geschmie­det, die Pas­sa­ge auf einem Fracht­schiff gebucht und das Geburts­land des Kin­des gewählt: Mexi­ko. Nach einem Süd­ame­ri­ka-Road-Trip zu dritt ste­hen sie mit dem inzwi­schen ein­jäh­ri­gen Sohn Bru­no schließ­lich vor der letz­ten gro­ßen Hür­de: Der Über­que­rung des Atlan­tiks… Die Geschich­te einer unver­gleich­li­chen Welt­um­run­dung, und die Geschich­te einer Fami­lie, die das Leben lebt! Am 28. April (19 Uhr) im Haus Erho­lung.

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