BACHianas

SIGNUM saxophone quartet

Ein Saxo­phon­quar­tett? Uner­hört! Genau – und des­we­gen sind die Inter­pre­ta­tio­nen, die das „SIGNUM saxo­pho­ne quar­tet“ seit eini­gen Jah­ren lie­fert, etwas ganz Beson­de­res. Das haben vie­le Musik­fans bereits erkannt und strö­men in hoher Anzahl zu den Auf­trit­ten der neu­en Fab Four – dar­un­ter erfri­schend vie­le ganz jun­ge Zuhö­rer. Bis in die Car­ne­gie Hall haben es die begab­ten Musi­ker schon geschafft: Gue­ri­no Bel­laro­sa (Bari­ton­sa­xo­phon), Blaž Kem­per­le (Sopran­sa­xo­phon), Erik Nest­ler (Alt­sa­xo­phon) und Alan Lužar (Tenor­sa­xo­phon) lern­ten sich 2006 beim Stu­di­um in Köln ken­nen und grün­de­ten das „SIGNUM saxo­pho­ne quar­tet“. 2014 ernann­te sie die Euro­pean Con­cert Hall Orga­ni­sa­ti­on (ECHO) zu Rising Stars. Von da an ver­lief ihre Kar­rie­re nur noch in eine Rich­tung: steil nach oben. Immer wie­der sucht das Quar­tett nach neu­en musi­ka­li­schen Begeg­nun­gen – und fin­det sie auch.

Harriet Krijgh

In die­sem Fall ist es Har­riet Kri­jgh. Auch sie wur­de bereits von ECHO als Rising Star aus­ge­zeich­net, auch sie ist immer wie­der inter­es­siert an neu­en musi­ka­li­schen Koope­ra­tio­nen. In den bedeu­tends­ten Kon­zert­sä­len Euro­pas zuhau­se, fühlt sich die 26-jäh­ri­ge künst­le­ri­sche Lei­te­rin des Inter­na­tio­na­len Kam­mer­mu­sik­fes­ti­vals in Utrecht bei die­sem Kon­zert in die Musik von Bach über Piaz­zol­la bis zu den „Bachia­nas Bra­si­lei­ras“ ein. Har­riet Kri­jgh gilt als eine der auf­re­gends­ten und viel­ver­spre­chends­ten jun­gen Cel­lis­tin­nen der Gegen­wart. Sie nahm mit fünf Jah­ren ihren ers­ten Celloun­ter­richt. Nach ers­ten Stu­di­en an der Hoch­schu­le für Musik Utrecht ver­leg­te sie 2004 ihren Lebens­mit­tel­punkt nach Wien, um bei Lilia Schulz-Bay­ro­va an der Kon­ser­va­to­ri­um Wien Pri­vat­uni­ver­si­tät Cel­lo zu stu­die­ren. Im Juni 2015 schloss sie das Bache­lor­stu­di­um in Wien sowie ein Mas­ter­stu­di­um an der Kron­berg Aca­de­my erfolg­reich ab.

Am 20. Febru­ar (20 Uhr) in der Kai­ser-Fried­rich-Hal­le. Mehr Infos und Tickets hier!

Das Programm

Johann Sebas­ti­an Bach (1685–1750): Orches­ter Sui­te Nr. 1 in C-Dur BWV 1066
Hei­tor Vil­la-Lobos (1887–1959): Bachia­nas Bra­si­lei­ras No. 5
Astor Piaz­zol­la (1921–1992): Four, for Tan­go
Gör­an Fröst (1970): Litt­le Ruben Rhap­so­dy
Johann Sebas­ti­an Bach: Cel­lo Sui­te Nr. 3 sowie Ita­lie­ni­sches Kon­zert, BWV 971
Astor Piaz­zol­la (1921–1992): Le Grand Tan­go

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