Klasse statt Masse

Mit der erfolgreichen Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt stellt sich Mönchengladbach für die Zukunft auf und erlebt die dritte Gründung.

Eine Stadt ist ein leben­di­ges Gebil­de und nie­mals so ganz fer­tig. Das bekommt Mön­chen­glad­bach der­zeit ganz beson­ders zu spü­ren. Die Stadt erfährt in den letz­ten Jah­ren nach der Initi­al­zün­dung für den Mas­ter­plan MG 3.0 eine über­aus dyna­mi­sche Ent­wick­lung. Vor sechs Jah­ren erleb­te Mön­chen­glad­bach dank der gemein­sa­men Initia­ti­ve von Archi­tek­ten­schaft, IHK Mitt­le­rer Nie­der­rhein und Kreis­hand­wer­ker­schaft  gemein­sam mit den Bür­gern, Poli­tik und Ver­wal­tung die „drit­te Grün­dung“.

Nach Grün­dung durch die Mön­che und Blü­te dank der Tex­til­in­dus­trie mach­te sich der Ver­ein „MG 3.0“ mit einem Pla­ner­team um den bri­ti­schen Star-Archi­tek­ten Sir Nicho­las Grims­haw auf den Weg in eine rea­li­täts­na­he Visi­on, wie Mön­chen­glad­bach in eini­gen Jahr­zehn­ten aus­se­hen kann. Mit dem Glad­bach-Tal, dem Hoch­schul-Vier­tel und der Stär­kung der Rhe­ydter Innen­stadt wur­den drei Hand­lungs­räu­me im Lau­fe des Mas­ter­plan-Pro­zes­ses auf­ge­zeigt, die in der erfolg­rei­chen Stadt­ent­wick­lungs­stra­te­gie mg+ Wach­sen­de Stadt auf­ge­grif­fen und dar­in ope­ra­tio­na­li­siert wer­den.

Impuls­pro­jek­te der wach­sen­den Stadt

Die 2016 vom Rat beschlos­se­ne und vom Kon­zern Stadt mit sei­nen städ­ti­schen Gesell­schaf­ten ver­folg­te Stra­te­gie hat das Ziel, Mön­chen­glad­bach lang­fris­tig dau­er­haft gegen­über ande­ren Städ­ten und Metro­po­len kon­kur­renz­fä­hig zu machen. Im Kern geht es um die Ver­bes­se­rung der Wohn- und Lebens­ver­hält­nis­se und der Stär­kung des Wirt­schafts­stand­or­tes.

Kli­ma­schutz, sozia­le Sta­bi­li­tät, Bil­dung und Demo­gra­fie­fes­tig­keit sind hier ent­schei­den­de Fak­to­ren, um qua­li­ta­ti­ves Wachs­tum für Mön­chen­glad­bach zu errei­chen. Wachs­tum und Qua­li­tät sind auch die wesent­li­chen Kri­te­ri­en in den Zukunfts­the­men wie Mobi­li­tät und E-Mobi­li­tät, Sau­be­re Stadt, Digi­ta­li­sie­rung, neu­es Rathaus/moderne Arbeits­wel­ten, Fami­li­en­freund­lich­keit sowie im Zusam­men­spiel in der Stadt­teil- und Quar­tiers­ar­beit.

Denn die „wach­sen­de Stadt“ fokus­siert nicht nur die Innen­stadt­be­rei­che in Mön­chen­glad­bach und Rhe­ydt, son­dern hat die Gesamt­stadt im Blick mit den zahl­rei­chen Stadt­tei­len in der Peri­phe­rie. Dabei brin­gen nicht nur die Stadt und ihre Betei­li­gungs­ge­sell­schaf­ten die Stra­te­gie mg+ Wach­sen­de Stadt vor­an.

Erfreu­li­cher­wei­se betei­li­gen sich zuneh­mend auch Akteu­re aus der Stadt­ge­sell­schaft wie Bür­ger, Ver­ei­ne und Fir­men mit krea­ti­ven Ide­en und Pro­jek­ten an die­sem dyna­mi­schen Pro­zess, um ihre Stadt mit zu gestal­ten und zukunfts­si­cher zu machen.

ren­der­ta­xi GmbH Alex­an­der Pfeiffer und Felix Vol­land / Bild­quel­le: Catel­la Pro­ject Manage­ment GmbH / Kon­rath und Wen­ne­mar Archi­tek­ten, Inge­nieu­re,

Die Revi­ta­li­sie­rung von Brach­flä­chen und Ent­wick­lung neu­er Area­le wie etwa in der See­stadt mg+ am Mön­chen­glad­ba­cher Haupt­bahn­hof, auf dem Gelän­de des ehe­ma­li­gen „Haus West­land“ am „Ein­gangs­tor“ zur Stadt oder die Ent­ste­hung der „Maria-Hilf-Ter­ras­sen“ mit­ten im Her­zen der Mön­chen­glad­ba­cher City sind Bei­spie­le für eine neue Qua­li­tät zukünf­ti­ger Wohn­quar­tie­re und nach­hal­ti­ger Stadt­tei­le, die das Bild Mön­chen­glad­bachs im posi­ti­ven Sin­ne ver­än­dern wer­den. Wo sich einst der Güter­bahn­hof befand, ent­steht für 500 Mil­lio­nen Euro ein Stadt­teil der Zukunft am Was­ser als neu­er Wohn­stand­ort für alle Gene­ra­tio­nen, wäh­rend auf höchs­ter Ebe­ne des Abtei­bergs, in einem ter­ras­sen­ar­tig ange­leg­ten Quar­tier His­to­rie und Zukunft mit­ein­an­der ver­schmel­zen.

Kon­sor­ti­um urban agen­cy, Karres+Brands und urba­ni­za­ti­on

Kurz­um: vie­le Pro­jek­te sind bereits initi­iert und auf die Schie­ne gesetzt, ande­re befin­den sich in der Pla­nung oder sind ange­sto­ßen. In den kom­men­den zehn Jah­ren nimmt die Stadt nach und nach ein neu­es Pro­fil an. Die lebens- und lie­bens­wer­te Stadt, die inzwi­schen die 270.000er Ein­woh­ner-Mar­ke erreicht hat, wird für aus­wär­ti­ge Inves­to­ren und Ein­woh­ner glei­cher­ma­ßen immer attrak­ti­ver  und  wächst wei­ter. Sie ist eben nie­mals so ganz fer­tig. Mehr Infos hier!

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